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13 gute Zeichen für BUGA-Touristen

Gastlichkeit soll ihre Namen haben: Am Dienstag stellte die Bundesgartenschau Gera und Ronneburg 2007 GmbH seine 13 BUGA-Partnerhotels vor und übergab dazu ein Zertifikat mit ihrem farbigen Logo. Unter den für gemeinsame touristische Werbung und Vermarktung privilegierten Beherbergungsbetrieben aus Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt sind u.a. die fünf bekannten Geraer Häuser vom Courtyard by Marriott, Dorint Novotel und Royal Inn bis zum Comfort Inn oder das Servicehotel Gewürzmühle.
Mit diesem Marketingsymbol schmücken sich nun auch vier Betriebe aus Jena und weitere namhafte Unterkünfte aus Großebersdorf, Zwickau und Osterfeld. Als Besonderheit wurde von der BUGA GmbH und dem Tourismus-Ausschuß der IHK Ostthüringen auch das besonders behindertenfreundlich ausgestattete Gästehaus des Berufsförderungswerk Thüringen in Seelingstädt zugelassen. Bewerbungen als Partnerhotels wurden aus einem Radius von cirka 40 Kilometern gewonnen. Im Einzelfall sei man davon abgegangen. Dennoch blieb die Beteiligungen aus dem Landkreis Greiz nach zögerlichem Anlauf des Verfahrens und verlängerten Fristen unter den Erwartungen. Es soll für eine Handvoll weiterer Bewerber noch die Aufnahme in diesen Partnerkreis möglich sein, einigte man sich am Rande einer Pressekonferenz im Sinne umfassenden Services für die Gäste.
Direktor Jörg Tempel (Dorint Novotel) sieht neben Vorteilen im gemeinsamen Auftritt nach außen vor allem die Bereitschaft, Verpflichtungen zu übernehmen und auch die Kraft von Hotelketten hinter das Großvorhaben zu stellen. Das Personal wird speziell geschult, um dem Gast Informationen zur Bundesgartenschau 2007 vermitteln zu können. Ansprechende BUGA-Präsentationen und frischer Blumenschmuck gehören dazu, auch die Einrichtung von Links auf den Internetseiten und von Shuttles zu den Ausstellungsbereichen. Die Briefpost ziert jetzt ein Sticker mit dem BUGA-Logo. Dafür erwartet man aber dann auch mehr aktuelle Informationen von der BUGA. Die Zertifizierung solle ein Startschuß für engere Kooperation sein. Damit verbindet sich die nun drängenderen Nachfragen kalkulierbarer Preise bzw. zu Rabatten, die in die Pauschal- und Erlebnisangebote der Hotels eingehen.
Das Best Western Hotel Jena z.B. steht vor dem Druck von 20.000 Faltblättern und anderer Werbemittel. Man brauche jetzt die Fakten, um Pakete zu schnüren und wolle nicht überrascht sein, mahnte Direktor Peter-Klaus Müller. BUGA-Stabsleiter Mario Walter, der vorerst das Marketing zugeordnet bekam, erinnerte an die wegen der bisher einmaligen Konzeption einer BUGA zwischen zwei Städten entwickelte 2-Tages-Karte, um mehr Übernachtungen in der Region anzuregen. Auch mit dem Verband der Taxiunternehmer stünde man jetzt in Verhandlungen.
Die Besucher mögen von Beginn der BUGA an spüren, daß sie willkommen sind und schnell gute Adressen für ihren Aufenthalt finden. Zeitverzüge führten aber schon dazu, daß das Kapitel Einbindung in die "Thüringencard" von der Thüringer Tourismus GmbH inzwischen abgeschlossen wurde. Aus. Zu lange blieben Kostenregelungen, die Beteiligungszahlungen von mehr als einer Million Euro hätten bedeuten können, ohne Aufsichtsratsbeschluß offen.

( Thomas Triemner, 12.05.2006 )

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