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Rotarier-Geschenk schlägt Wurzeln

Ein Geschenk aus Indianapolis schlägt jetzt Wurzeln in Gera. Es ist eine 25 Jahre alte amerikanische Eiche, die ihren Platz in der kleinen Grünanlage zwischen Weinbergstraße und Schlossweg in Untermhaus gefunden hat. Gespendet wurde der Baum von dem amerikanischen Rotary-Club in Indianapolis, dem fünftgrößten Club der Welt.
Überbringer der Spende war Christian Rauch. Er stammt aus Gera, besuchte hier das Zabelgymnasium und studierte in Weimar Bauingenieurwesen. Jetzt unterhält er im amerikanischen Indianapolis ein Ingenieurbüro und hat aber nicht zuletzt durch die Eltern engen Kontakt mit seiner Heimatstadt.
Er sei seit 2004 Mitglied im Rotary-Club in Indianapolis und nach dem Kongress in Chicago, bei dem Kerstin Jeska-Zimmermann als Präsidentin des Geraer Rotarier-Clubs um die Mithilfe bei der Entstehung von Parklandschaften für die Bundesgartenschau 2007 in Gera und Ronneburg warb, habe er seine amerikanischen Clubfreunde über das Anliegen informiert und konnte zu Weihnachten einen Scheck für einen Baum überreichen. Nun, zur Pflanzzeit, erhielt die amerikanische Eiche ihren endgültigen Platz zwischen Weinbergstraße und Schlossweg. Aufgewachsen ist sie in einer oldenburgischen Baumschule, die zu den größten in Europa zählt. Für den Transport und das Einsetzen vor Ort sorgte die Gartenbaufirma Otto Kittel aus Zörbau bei Weißenfels, die auch den Küchengarten neu gestaltete.
Peter Granderath, Vorsitzender des Buga-Fördervereins, bezeichnete den Baum als ein symbolisches Geschenk und als eine Brücke zwischen Gera und Amerika, "vielleicht auch als eine Brücke zwischen Lebensmittelpunkt und Heimat", richtete er seine Worte an Christian Rauch.
Oberbürgermeister Ralf Rauch erinnerte an das alte Fachwerkhaus, das einstmals an dieser Stelle stand. Es sei leider abgerissen worden, es heute zu sanieren, wäre kein Problem mehr. Deswegen habe der Baum auch eine besondere Bedeutung für Alt-Untermhaus, das Stück für Stück saniert wird.

( NG/sch, 12.05.2006 )

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