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Deutschlands Gärtner bereiten Blumenschau für Gera vor

Am 27. April 2007 wird im Stadion die Eröffnungsfanfare zur Bundesgartenschau geblasen. "Noch ein Jahr bis zur Buga 2007" war das Motto der Pressekonferenz, zu der die Buga GmbH genau am 27. April 2006 in die Sheddachhalle geladen hatte. In diesem ehemaligen Industriegebäude am Hofwiesenpark, das noch Baustelle ist, wird sich die Blumenausstellung befinden.
Für Buga-Geschäftsführer Dr. Ernst-Herrmann Kubitz war die Statistik der Gartenschau aus München vom vergangenen Jahr von Interesse. Da kamen zum Beispiel 21 Prozent der Besucher wegen der Hallenschauen, 19 Prozent wegen gärtnerischer Züchtungen, zehn Prozent wegen der Unterhaltungsprogramme und 16 Prozent waren einfach nur neugierig, 42 Prozent der Besucher nutzten öffentliche Verkehrsmittel, 29 Prozent reisten mit PKW an, 19 Prozent mit Reisebussen und elf Prozent kamen mit der Bahn. Dr. Kubitz rechnet sich aus, dass nach Gera und Ronneburg weit aus mehr Besucher mit dem Auto kommen werden. Desahlb würden große Parkflächen benötigt.
Dr. Kubitz warb für einen öffentlichen Wettbewerb, bei dem das Buga-Maskottchen aus drei Vorschlägen gewählt werden soll.
"Für uns ist es die 29. Bundesgartenschau", sagte der Geschäftsführer des Zentralverbandes Gartenbau Karl Zwermann. Obwohl er die Buga 2007 für den Berufsstand durch die zwei Flächen als eine große Herausforderung bezeichnete, betonte er: "Wir Gärtner freuen uns auf diese Gartenstadt". Dadurch, dass die Entscheidung für Gera und Ronneburg bereits 1997 in Gelsenkirchen gefallen ist, habe es viel Zeit für die Vorbereitung gegeben, räumte er ein. "Jetzt bleibt allerdings noch viel zu tun, denn der lange Winter stellte uns vier Wochen zurück", bekannte der Gartenbauchef. Trotzdem werde es eine echte große Blumenschau geben, ist er sich sicher.
Als Buga-Botschafterin stellte sich die Olympiasiegerin Heike Drechsler vor. "Als ich gefragt worden bin, ob ich das Amt übernehmen will, gab es für mich nur ein klares Ja", bekannte sie und froh sei sie, dass Gera und Ronneburg die Chance bekommen haben. Heike Drechsler erzählte, dass ihr Ronneburg nicht unbekannt sei, denn ihre Großeltern hätten dort gelebt und Opa bei der Wismut gearbeitet. Im nächsten Jahr will sie auf alle Fälle mit ihrer Oma nach Ronneburg fahren, um ihr die Veränderungen zu zeigen, verriet sie. Sie selbst will einen sportlichen Beitrag leisten und einen Nordic Walking organisieren, damit sie angeregt werden, sich das Gelände in Ronneburg zu erlaufen.
Natürlich ging es auch um Geld, vor allem um den Eintrittspreis. Er soll bei 14 Euro liegen. Die Thüringer Tourismus GmbH hatte ihn angemahnt, denn sie will über die Buga ihre ThüringenCard anbieten, d.h. Buga, Sehenswürdigkeiten und Freizeitvergnügen wären in einem Paket. "Das ist mit 14 Euro nicht zu machen", ist sich Aufsichtsratsvorsitzender OB Ralf Rauch sicher. "Wir lassen uns nicht unter Druck", kann er mit der Unterstützung seiner Stellvertreterin Landrätin Martina Schweinsburg rechnen. Über Eintrittspreise wird am 23. Mai zur Aufsichtsratssitzung beraten.

( NG/sch, 05.05.2006 )

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