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Wahlversprechen überlasse ich anderen

Wahlversprechen überlasse ich anderen. Das Machbare tun. Was kann ein OB bewegen? Er kann sehr viel bewegen. Damit meine ich nicht nur die Straßenbahn und die Verwaltung. Arbeitsplätze vernichten kann jeder. Da gibt es viel bessere Konzepte.
Man muss als OB dafür sorgen, dass alle Verantwortlichen endlich über den Tellerrand sehen. Gera scheint am Ende der Welt zu liegen? Das kann man ändern!
Das Hauptproblem: fehlende Arbeitsplätze. Neue schaffen, bestehende erhalten, wie geht das? Der Mittelstand (in Deutschland 70 Prozent der Arbeitsplätze), muss effektiv unterstützt werden. Woanders geht das auch. Bürokratie als Hemmnis?
Industrie- und Handelskammer, Handwerkskammer, Mittelstandsvereinigungen, Stadtverwaltung, Stadträte, Fachexperten und der OB an einen Tisch! Wenn alle gemeinsam sich nach erfolgreichen Konzepten umsehen, dann ist man auch erfolgreich. Kompetenzgerangel? Das muss aufhören.
Die Stadtverwaltung muß zu einem beliebten Ansprechpartner für alle Bürger und Gäste werden. Das geht ohne großen Aufwand.
Arbeitslosigkeit? Ein Blauer Brief und schon ist man es selber. Über 50.000 Bürger dieser Stadt sind direkt und indirekt durch Hartz IV betroffen. Weshalb kommen sie sich in dieser Stadt oft vor, wie eine aussätzige Minderheit? Wegsehen? Nein hinsehen und helfen! Wie? Beispiel: Sozial-Card.
Endlich wieder am Leben in der Stadt teilnehmen dürfen ist für die Betroffenen enorm wichtig. Grundeinkommen und Mindestlohn geht einem OB nichts an? Weit gefehlt. Wenn man Arbeitsplätze schaffen will, muss die Nachfrage gesteigert werden.
Deutschland ist der kinderfeindlichste Staat der Welt und Thüringen will da noch den Spitzenplatz? Ob ich nun OB werde oder nicht, gegen das neue Familiengesetz werde ich Unterschriften sammeln. Handeln, statt meckern!
Kinder und Jungendliche sind die Zukunft auch von Gera. Wie geht man zum Beispiel mit den vielen Studenten hier um? Auch hier gibt es enorm viel zu tun.
Innerhalb von Sekunden kann man selber zu einem behinderten Menschen werden. Und dann? Auch Behinderte können noch Sinnvolles tun. Man muss ihnen nur die Möglichkeiten schaffen. Früher ging das doch auch.
Kultur, Sport und Jugendclubs müssen enger zusammenrücken und viel mehr mit Arbeitslosen zusammenarbeiten. Die Stadt muss hier unbedingt mehr helfen. Es gibt noch viel mehr Probleme, die angepackt werden müssen, wie die Sorge für die älteren Bürger.
Das Geld fehlt? Es ist genug da, aber an den falschen Stelle gehortet.
Ein OB hat Vorbildfunktion nicht nur beim Zerschneiden von Einweihungsbändern und wenn gerade die Presse da ist. Er ist in Gera der Verwaltungschef der zweitgrößte Stadt in Thüringen. Seine Stimme hat Gewicht, nicht nur im Städte- und Gemeindebund. Ich habe als OB keine Angst auf all die Schweinereien hinzuweisen, die man vom Bund und Land mit den Bürgern veranstaltet.
Mein Programm ist das Kommunalprogramm der WASG Gera, welches im Internet unter "WASG Gera" nachzulesen ist. Es gibt viel zu tun. Packen wir es an!

( 28.04.2006 )

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