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Gemeinsam Entscheidendes besser machen

Seit 1996 arbeite ich als Geschäftsführer des GVB und seit 1998 als Vorstand der Stadtwerke Gera AG. Mein Ziel war es, einen modernen Nahverkehrsbetrieb aufzubauen und die Stadtwerke fit für die Zukunft zu machen.
Zusammen mit meinem Vorstandskollegen und den insgesamt 800 Beschäftigten haben wir es geschafft, dass Gera einen der modernsten Nahverkehrsbetriebe Deutschlands und einen starken Stadtwerke-Unternehmensverbund hat, der den städtischen Haushalt entlastet. Projekte wie "Tarifdschungel - und tschüss", 5-Minuten-Takt der Straßenbahn, modernes Erscheinungsbild der städtischen Betriebe, Stadtbahnlinie 1 und Stadtbahnprogramm, Beteiligung der Stadtwerke an der Drei-Länder-Müllverwertungsanlage in Zorbau sind nur einige Beispiele der zahlreichen Veränderungen in den Unternehmen.
Das haben wir geschafft durch Zielstrebigkeit, neues Denken, neue Ideen, hohe Einsatzbereitschaft der Mitarbeiter und breite Beteiligung der Bürger.
Als Oberbürgermeister will ich diese Arbeitsweise auch auf das Rathaus übertragen und so die Kernaufgabe für die Zukunft Geras lösen: mehr Arbeit in unsere Stadt holen, damit unsere Kinder hier eine Perspektive haben und wir auch Soziales, Sport und Kultur in der Breite finanzieren können.
Die bisher eingeschlagenen Wege führten nicht zum Ziel. Die Abwanderung nimmt kein Ende, die Arbeitslosigkeit ist unverändert hoch, die Unternehmen sind unzufrieden mit der Unterstützung durch die Stadtverwaltung. Mein Weg, um Investoren nach Gera zu holen, ist es, Gera bundesweit richtig bekannt zu machen. Denn wir alle erleben es doch immer wieder, dass andere mit Gera nichts verbinden.
Dabei ist es mit einer Stadt wie mit einem Produkt: kennt es niemand, kauft es niemand. In eine Stadt, deren Attraktivität unbekannt ist, verirrt sich kein Investor. Wenn Gera richtig bekannt ist und wir hier alle notwendigen Ansiedlungsvoraussetzungen schaffen, bekommen wir auch Wirtschaft hierher. Davon bin ich überzeugt.
Wichtig ist hierbei, die Stadtverwaltung zu einer modernen Dienstleistungsverwaltung umzubauen. Leitgedanke der Verwaltung muss sein, w i e sie einem Anliegen entsprechen kann und nicht o b. Ein erster Schritt dahin ist die Einführung einheitlicher Öffnungszeiten und die Schaffung einer zentralen Anlaufstelle für alle Anliegen. Mit der Verwaltung als Motor und nicht als Bremse einer Stadt schaffen wir den Anschluss an andere deutsche Großstädte.
Zusammen mit dem Stadtrat, mit den Mitarbeitern der Verwaltung und mit den Geraern will ich in den nächsten sechs Jahren Entscheidendes besser machen.
Zeit für Veränderung!
Ihr Dr. Norbert Vornehm

( 28.04.2006 )

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