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Treffen der Generationen zum 100. Geburtstag der Ostschule

Seit nunmehr fast zwei Jahren sammeln die Lehrer und Schüler der Geraer Ostschule Ideen für den 100-jährigen Geburtstag des Hauses und im letzten halben Jahr liefen die Vorbereitungen des Festkommitees auf Hochtouren. Mit einer Festwoche soll nun die traditionsreiche Schule gewürdigt werden. Vom 24. bis 28. April können die Schüler der Regelschule an mehr als 20 Stationen schauen, probieren und mitmachen. Bei Aktionen wie "Schreiben mit dem Federkiel" und "Altdeutsche Schrift" können sie die Schule der verschiedenen Jahrzehnte kennen lernen und in einem eigens nachgestellten historischen Klassenzimmer die Atmosphäre vergangener Schulzeiten schnuppern.

Rektor Hans-Jürgen Voit hebt vor allem auch die geplante Ausstellung zur bewegten 100-jährigen Geschichte der Schule hervor: "Schüler, Lehrer und das Geraer Schulmuseum haben sie gemeinsam vorbereitet." So können Besucher und Gäste auch Einblick in die Schulchronik nehmen, die vor zehn Jahren aus Anlass des 90-Jährigen von Christiane Rogeler verfasst und nun vervollständigt wurde.
Ehemalige und an der Schulgeschichte Interessierte können die Publikation selbstverständlich auch käuflich erwerben. Ebenfalls als Neuauflage erscheint ein Video "100 Jahre Ostschule", in dem so manche Erinnerung an vergangene Schultage geweckt wird.
Der eigentliche Geburtstag der Ostschule hätte bereits am 18. April gefeiert werden müssen, doch ohne Schüler und Lehrer wäre das Fest in den Osterfereien sicher etwas mager ausgefallen. "Also haben wir uns entschlossen, nachträglich zu feiern, damit alle die Chance haben teilzunehmen", berichtet Voit.
Am 24. April werden die Stationen, Stände und Ausstellungsstücke aufgebaut. Ab 25. April können sich die Schüler dann an den thematischen Aktionen beteiligen und sich an den durch ihre Mitschüler erarbeiteten Stationen informieren. Schließlich ist diese einwöchige Reise in die Vergangenheit der Schule für sie zwar frei von herkömmlichem Unterricht, aber trotzdem nicht frei von der Entdeckung von Unbekanntem.
"Vor allem soll die Festwoche aber Spaß machen", ist sich der Rektor sicher. Aus diesem Grund gibt es auch ein lustiges Sportfest. Voraussichtlich am Mittwoch, 26. April, wird sich dann auf dem Sportplatz alles um eher rustikale Sportarten drehen, wie Eierlaufen und Sackhüpfen.
Die feierliche Festveranstaltung findet am Donnerstag, 27. April, 18 Uhr, in der Aula statt. Rund 150 geladene Gäste, ehemalige Schüler, Lehrer und Würdenträger der Stadt, werden nach der Festrede des Oberbürgermeisters Ralf Rauch einem Programm zusehen können. Schüler aller Klassenstufen haben sich hierzu Gedanken gemacht, wie sie einen Beitrag über ihre "100-Jährige" gestalten können. Im Festzelt auf dem Sportplatz soll anschließend außerdem ein Festbankett stattfinden.
"Am Freitag, 28. April, sind dann alle Schüler, Lehrer und Geraer Familien zum Schul- und Wohngebietsfest eingeladen", verrät Voit. Besucher können an diesem Tag der offenen Tür von 14 bis 1 Uhr das Schulgebäude besichtigen und bis etwa 20 Uhr an den einzelnen Stationen mitmachen.
Auf allen Ebenen des Hauses sind Aktionen geplant. So kann man am Bastel- und Kreativstand mitmachen, den Vorführungen der Musik- und Tanzgruppen zuschauen oder versuchen den dargebotenen Zaubereien ihr Geheimnis zu entlocken. Auch das Europahaus unterstützt einige Projekte, schließlich trägt die Schule den Titel "Europaschule". Auch der Elternrat ist einbezogen und ist mit einem Kuchen- und Fettbrotebasar vor Ort. Dazu haben die engagierten Eltern einen Trödelmarkt geplant, bei dem man das ein oder andere Schnäppchen machen kann. Erfrischungen und Leckereien können sich die Besucher im Festzelt oder im Schülercafé schmecken lassen. An mehreren Stellen wird das Festprogramm des Vorabends auf Videoleinwänden ausgestrahlt und soll gegen 18 Uhr erneut in der Aula aufgeführt werden.
"Gleichzeitig ist der Tag auch ein Treffen der Generationen, denn zahlreiche Jahrgänge haben sich zum Klassentreffen verabredet", weiß Voit. Die Livemusik von "Tramp", den "Landsleut", "McLarinx" und "Hugo und Band" sorgt während "Der langen Ostschulnacht" für Stimmung. Der Höhepunkt des Tages ist dann das Feuerwerk um 22 Uhr.
Insgesamt ist Rektor Voit stolz auf das umfangreiche Programm, das alle mit vereinten Kräften auf die Beine gestellt haben: "Man muss vor allem die vielen Stunden zusätzlicher Arbeit anerkennen. Jeder hat sich etwas ausgedacht, damit die Festwoche die lange Tradition des Hauses würdigt und gleichzeitig für alle Altersgruppen Interesantes bereithält."
Weitere Infos im Internet unter www.ostschule-gera.de

( Christine Schimmel, 21.04.2006 )

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