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Klosterhandschrift wurde tänzerisch umgesetzt

"Das KuK war für uns eine unbekannte Größe" bekannte Ballettdirektor Wolfgang Ranke. Inzwischen sei er ganz glücklich, wie es gelaufen ist und nun könne er ganz optimistisch den Ballett-Tagen entgegensehen, nachdem Altenburg als Austragungsort ad acta gelegt wurde. Mit einer Vielfalt in allen stilistischen Bereichen sowie für Kinder, Familien und den echten Kennern und Liebhabern dieser Theaterkunst kündigte Generalintendant Dr. Eberhard Kneipel die 28. Geraer Ballett-Tage im Pressegespräch in der Bühne am Park an. Sie finden vom 5. bis 13. Mai im Kultur- und Kongreßzentrum (KuK) statt.
Eröffnet werden sie am 5. Mai (zweite Vorstellung: 6. Mai) mit einer Eigenproduktion: "Carmina burana" in der Choreografie von Peter Werner-Ranke. Die Inszenierung trägt die ganz persönliche Handschrift des Künstlers. "Ich setze nicht Punkt für Punkt Carl Orffs Werk um", erläuterte Peter Werner-Ranke. Für ihn ist die Inszenierung keine Illustration der Texte, die der Komponist nach der Benedikteurer Handschrift vertonte. "Ich suche Reibungspunkte und Emotionen, will ausdrücken, wie junge Leute empfinden, welche Träume sie haben", bekannte er. Angeregt dazu sei er während eines Besuches in einem Magdeburger Kloster geworden.

"Mir entgegen kam eine Schulklasse. Sofort formte sich in mir ein Bild dieses Kontrastes der jungen in dem alten Gemäuer. Welche Hoffnungen und Enttäuschungen haben die jungen Menschen", überlegte er. Peter Werner-Ranke möchte Carmina burana" der Ballettmeisterin Anahit Grigorian widmen, um ihr nach vielen Jahren einmal Dank zu sagen.

Viel gerühmte russische Ballettkunst kommt am 8. Mai auf die Bühne. Von einer Gastspielreise direkt aus USA gastiert das Russische Nationalballett mit "Schwanensee" zu den Ballett-Tagen. Das Ensemble, das in den 80-er Jahren von dem ersten Solisten des berühmten Bolschoi-Balletts, Sergej Radchenko, gegründet wurde, zeigt das klassische Werk von Peter Tschaikowski in der Choreografie von Marius Petipa, Lew Iwanow und Jurij Grigorowitsch.
Am 9. Mai gehört die Bühne den jüngsten Tänzerinnen und Tänzern. "Kinder tanzen für Kinder" heißt es in den Geraer Kammerspielen. Zu Gast ist das Kinderballett der Musik- und Kunstschule "Heinrich Schütz" Gera. Dabei zeigen rund 120 Kinder und Jugendliche ihr Können. Temperamentvoll geht es im KuK am 12. Mai zu. Nach der Premiere in der Schweiz zeigt die Tanzcompagnie Flamencos en route aus der Schweiz mit ihrer Choreografin und Tänzerin Brigitta Luisa Merki eigene Kreationen der schöpferischen Umsetzung des Flamencos.
Wieder dabei ist die Staatliche Ballettschule Berlin. Was sie gelernt haben zeigen die Elevinnen und Eleven mit dem Ballett aus dem zweiten Akt von "Giselle" in der klassischen Choreografie von Marius Petipa und einem Tanzstück "Die roten Schuhe" nach dem Märchen von Hans Christian Andersen, inszeniert von der irischen Choreografin Marguerite Donlon.

( Helga Schubert, 31.03.2006 )

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