Partner

gebr_frank.jpg
verlag_dr_frank_gmbh.jpg
onicom.de.jpg
gera.jpg
RPG_Logo_1.jpg


Hinweise

acrobat_reader.jpg

Button_E_paper.png

Schlagzeilen der Woche

zurück

Tauwetter für Kunsteis-Arena

Pirouetten drehen, Achten fahren, elegante Bögen und Kreise ziehen oder einfach nur dahingleiten - das alles war zwei Monate lang mitten im Geraer Stadtzentrum möglich. Und rund 20 000 Eislaufbegeisterte, dazu viele Schaulustige nutzten die Gelegenheit, um ihrem sportlichen Vergnügen nachzukommen. Jetzt schließt die Eis-Arena ihre Pforten, werden die Eismaschinen abgebaut, aber am Freitag dieser Woche können alle noch einmal die Schlittschuhe anschnallen. Da wird Kehraus gemacht, und als Dankeschön ist der Eintritt frei.
Dankeschön sagten dieser Tage auch die Stadtwerke-Vorstände Dr. Norbert Vornehm und Bernd Petzold an die Sponsoren und Förderer, die mit Enthusiasmus und großzügiger Unterstützung das außergewöhnliche Freizeitangebot für alle Geraer und Gäste möglich gemacht haben. "Eine große Gemeinschaft hat es geschafft, zum ersten Mal eine mobile Eislauffläche nach Gera zu holen", lobte Dr. Vornehm. "Vor allem für junge Leute und Familien haben wir ein echtes Geraer Winterhighlight auf die Beine gestellt". Das habe der Stadt richtig gut getan, unterstrich er.
Begeistert von dem Engagement zeigte sich auch Kaveh Hakim von der Ice & Solar systems GmbH Engelsbach, die die Technik der mobilen Eisbahn lieferte und sie betreute. Was hier passiert sei, habe er woanders noch nicht erlebt. In ganz kurzer Zeit seien in Gera die Entscheidungen getroffen worden, während es in anderen Städte Wochen dauerte, sagte er. "Der Verlauf war für alle sehr erfolgreich, aber das nächste Mal kann es noch besser werden", meinte Kaveh Hakim.
Über ein nächstes Mal wird bei den Stadtwerken schon nachgedacht. "Wenn alle Sponsoren zur Stange halten, ist eine Fortsetzung möglich", überlegte Dr. Vornehm. Aber noch eine andere Idee hat er auf (Eis)-Lager. Nicht nur die Eis-Arena könne er sich auf der freien Fläche zwischen Parkhaus und Breitscheidstraße vorstellen. "Man sollte sich überlegen, das freie Grundstück nicht ganz zuzubauen, sondern eine freie Eventfläche einzuplanen", schlägt er vor. Dabei fasst er zum Beispiel eine Beachvolleyball-Anlage oder großflächige Übertragungsmöglichkeiten für die Fußball-Weltmeisterschaft ins Auge. "Vieles ist möglich, und die Stadt gewinnt an Attraktivität", ist er sich sicher.

( NG/sch, 24.02.2006 )

zurück