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Kommunikationszentrum für Hörgeschädigte entsteht

Ein Kommunikationszentrum, verbunden mit einer Begegnungsstätte, eröffnet der Gehörlosenverein Gera 1894 am kommenden Dienstag, 24. Januar, in der Meuselwitzer Straße. Damit soll vor allem für ältere Hörgeschädigte ein attraktiver Treffpunkt geschaffen werden, um einer im Alter drohenden Isolation entgegenzuwirken. Gleichzeitig soll ein Beitrag zur Schaffung einer besseren Chancengleichheit für die Betroffenen geleistet werden.
Die Freizeitangebote werden altersgerecht angeboten und von speziellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern getreut. Besonders will man sich auch der Altersgruppe zwischen 25 und 40 Jahren zuwenden und die Kommunikationsmöglichkeiten Hörgeschädigter untereinander verbessern.
Ein zweiter Schwerpunkt ist die Förderung der Rehabilitation für Gehörlose, mehrfachgeschädigte Gehörlose und Schwerhörige sowie Ertaubte. Dabei stehen die Aufklärung der Öffentlichkeit über die besonderen Lebensbedingungen hörgeschädigter Menschen im mittelpunkt aber auch die Unterstützung bei der Durchsetzung des Anspruchs auf Rehabilitationstechnik als Hilfmittel. Unterstützung soll u. a. bei der Anforderung von Dolmetschen, der Wohnungssuche, Hauswirtschaftspflege sowie Personenbeförderung gegeben werden.
Ferner ist daran gedacht, bei den vielen täglichen Problemen zu helfen, so bei der Beschaffung von Hörhilfsmitteln (Blitzlichtanlagen u. ä.), bei der Erledigung von Bankgeschaften sowie die Begleitung bei Behörden- und Ämterbesuchen.
Geselliges Leben und Kommunikation sollen in dem neuen Zentrum allerdings auch nicht vernachlässigt werden. So denkt man an Theateraufführungen von gehörlosen und hörenden Gruppen, spezielle Seminare und Feierlichkeiten.

( 20.01.2006 )

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