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Drei moderne Kuben bringen Kunst und Licht

"Kunst und Licht in den Hofwiesenpark" bringen wird der Saalfelder Künstler Thomas Knoth mit seinem Kunstpavillon. Er gewann die Ausschreibung der Stadt Gera und der Buga GmbH. Der künstlerische Wettbewerb, der 2004 gestartet wurde, trug das Motto "Kunst und Licht im Hofwiesenpark" und soll ein Anziehungs- und innerer Sammelpunkt im Bundesgartenschaugelände werden. Thomas Knoth wird gemeinsam mit dem Amerikaner, chinesischer Herkunft, Lap Yip an der Verwirklichung der Idee arbeiten.
Der Kunstpavillon mit der Höhe von neun Meter, der Länge von 6,5 Meter und Breite von 4,50 Meter wird in der Nähe der Prinzenhäuser sein Domizil haben. Baubeginn ist in diesem Frühjahr, der Rohzustand ist bereit Ende April fertig, und bis zum Herbst soll die Innenausstattung des Kunstobjektes abgeschlossen sein.
Das Kunstwerk von Thomas Knoth und Lap Yip ist nicht nur von außen zu betrachten, sondern lädt auch zum Hineingehen ein. "Die drei transparenten übereinandergesetzten und verdrehten Kuben tragen vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten in sich und haben unterschiedliche Funktionen", erläuterte Thomas Knoth. Eine kleine Galerie wird sich im unteren Sektor befinden. Der zweite Raum ist ein Zengarten, ein Ort der inneren Ruhe und Meditation. Den oberen Raum widmete der Künstler der Elsternixe, "er soll als Lokalkolorit den Fluss symbolisieren", sagte er.
Die Kunstskulptur "Electrabel-Pavillon" soll auch nach der Bundesgartenschau genutzt werden. "Ausstellungen, Veranstaltungen und Begegnungsmöglichkeiten sind vorstellbar", versicherter Kulturdirektor Dr. Frank Rühling. Während der Schönwettersaison könne der Pavillon genutzt werden. Darin sieht er eine kulturelle Bereicherung für Geraer Bürger und Gäste der Stadt. Bürgermeister Norbert Hein kann sich vorstellen, dass auch die Kunstszene Gera eine neue Belebung erfahren wird und besonders junger und experimenteller Kunst über Gera hinaus eine Plattform bieten kann. Er und der Künstler Thomas Knoth unterzeichneten den Werkvertrag zum Bau des Kunstobjektes. Gesichert ist die Finanzierung durch eine Förderzusage von Electrabel Deutschland AG. Die Vereinbarung wurde im April des vergangenen Jahres abgeschlossen.
Sechs weitere Buga bezogene Projekte gehören zum Partnerschaftsvertrag zwischen der Stadt Gera und Electrabel Deutschland: "Textile Gärten" von Katja Schütt, Zufälligkeiten" von Klaus Bortuluzzi und Denise Sheila, "Pfad der Energie" mit Geraer Jugendlichen, "Blütenzauber" - eine Dix-Ausstellung in der ehemaligen Landeszentralbank, die Realisierung des Dix-Preises und "Artists in Residence", ein Projekt, zu dem junge Künstler zu einem Arbeitsaufenthalt nach Gera eingeladen werden mit Blick auf die Stadt und die Buga.

( (NG/sch), 13.01.2006 )

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