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ORF-Friedenslicht aus Bethlehem am Tag vor Heiligabend in Gera

Nordhausen ist weit - oder uns nah? Schon morgens gegen 5 Uhr werden am 23. Dezember die Pfadfinder der Geraer Gruppe "Pantha Rhei" ihre Reise in die Südharzstadt zur Thüringer Aussendungsfeier des "ORF-Friedenslichts von Bethlehem" antreten. Nach den spannenden vorjährigen Erlebnissen bei der Verteilung auf den Bahnhöfen entlang der Schienenstränge haben sie sich entschlossen, wieder die langen Wege in Kauf zu nehmen, um die Stafette mit nach Ostthüringen zu führen. Das sagte Michael Müller und bestellte beim Initiativkreis dafür die Tickets, die wieder von der Deutschen Bahn gesponsort werden.
In der Patenstadt der nunmehr 16. Aktion Friedenslicht wird u.a. Landtagspräsidentin Prof. Dagmar Schipanski begleitende Worte sprechen. Dann zweigt Thüringens Friedenslichtkind das Symbollicht von seiner aus Linz / Oberösterreich geholten Flamme für alle beteiligten Pfadfinderverbände und -bünde oder andere Helfer ab. Mit dem RE 3659 via Erfurt, Jena, Stadtroda (13.34 Uhr), Hermsdorf (13.42) kommend, ist die Ankunft der Geraer Gruppe für 14 Uhr am Hauptbahnhof avisiert. Dort wird sie erwartet von Boten, die zum Beispiel gen Altenburg (15.01), Pößneck (15.18) oder auch nach Sachsen-Anhalt und Sachsen weiter ziehen. Unterwegs werden sie zum Beispiel Laternen von Weimars Oberbürgermeister oder des in Jena wohnenden Alt-Bischofs Roland Hoffmann anstecken und aus dem Abteil hinter dem Triebwagen heraus reichen.
Die Pfadfinder hoffen natürlich auch auf einen großen Bahnhof von Freunden des ORF-Friedenslichts in ihrer Heimatstadt. Bewohner der Lebenshilfe e.V., als Aktionspartner der ersten Stunde, werden es mit ihnen zum Geraer Märchenmarkt bringen. Dort ist ab 15 Uhr die möglichst feierliche Weitergabe des von dem 11-jährigen Österreicher Jürgen Lengauer aus der Geburtsgrotte zum Bethlehem geholten Lichtes vorgesehen. Angekündigt haben sich dafür u.a. Geras Superintendentin G. Schaller, Dekan K. Schreiter und auch Mitglieder des Aequalis-Chores, der vor einigen Jahren die Aussendungsfeier im ORF-Fernsehstudio Linz mit einem eigenen Friedenslicht-Lied selbst mitgestaltete.
Um danach noch Interessenten Chancen zu geben, sich das Symbol für gute Nachbarschaft und Weihnachtsfrieden zu holen, werden Laternen mit dem Friedenslicht bei Handwerkern, Händlern und Gastronomen, die Mitglieder oder Förderer von "JA für Gera" sind, aufgestellt. So z.B. im Restaurant "Royal" und beim Juwelier Peter Urban. Der versprach, es auch am 24.12. an Freunde des Friedenslichts weiter zu geben solange sein Laden geöffnet ist. Dann wird es außerdem bei den Gottesdiensten in den Kirchen der Stadt mitzunehmen sein.
Am 23. Dezember werden etwa 70 Pfadfinder und Helfer im Einsatz sein, um den Thüringer Ableger des Originallichts entlang der Bahnlinien an 224 Bahnhöfen zu teilen, damit es sich so weit wie verzweigt. Diese Variante geht auf die in Österreich seit genau 20 Jahren entstandene Verteilungsweise mit Hilfe der Bahn, Pfadfinder, Feuerwehren, des Roten Kreuzes, Technischen Hilfswerkes und vieler anderer Partner zurück. Geraer Hörfunkjournalisten hatten den Brauch 1990 nach einer gemeinsamen Produktion mit dem ORF Landesstudio Linz aufgegriffen und die Wege der Aktion auch nach Thüringen gelenkt.

( Thomas Triemner, 16.12.2005 )

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