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Vier Meter hoher Riese schaut zu

24 Meter hoch ist der Weihnachtsbaum, der den Geraer Marktplatz seit dieser Woche ziert. Die Fichte wurde im Schleizer Forst geschlagen und hat ein stattliches Alter von 80 Jahren. "Es wird immer schwieriger, einen solchen Baum zu finden", bekannte Wolfgang Hogen, Direktor des Kultur- und Kongreßzentrums (KuK), denn bei mangelndem Geld, sind auch die Forstwirtschaften immer weniger bereit, in solche freistehenden Bäume zu investieren. Umso mehr wird der schön gewachsene Baum dem Markt festlichen Glanz verleihen. Am 24. November, 17 Uhr, wird er eröffnet. Bis zum 23. Dezember wird sich der Marktplatz in eine winterliche Budenstadt verwandeln.
Was im Vorjahr begonnen wurde, nämlich auch die Innenstadt in das weihnachtliche Markttreiben mit einzubeziehen, soll in diesem Jahr noch erweitert werden, teilte Wolfgang Hogen mit. Zum traditionellen Marktplatz, der Johannisstraße, der Bachgasse und Museumsplatz, wo sich das Eingangstor befindet, gesellt sich die Schloßstrasse hinzu. Im nächsten Jahr soll der Weihnachtsmarkt auch die Sorge einschließen. Es sei jedoch nicht immer einfach, alle Geschäftsleute auf der Sorge für den Weihnachtsmarkt zu begeistern, gab der KuK-Chef zu.
Die Besucher des Weihnachts-Märchenmarktes erhalten die Gelegenheit, an 105 Ständen Weihnachtsgeschenke, Holzspielzeug, Kerzen, winterliche Artikel, Backwaren und Obst zu kaufen. "Das KuK als Veranstalter des Marktes konnte viele regionale und überregionale Händler gewinnen", freute sich Wolfgang Hogen. Mit dabei auch wieder die berühmten Nürnberger Lebkuchen, denn Geras Partnerstadt ist mit einem Stand und einer Glühweinschenke vertreten. Aus dem hohen Norden kommt ein Händler, der arktische Honigprodukte anbietet. Er stammt aus Lappi, das in der Nähe von Kuopio, Geras finnischer Partnerstadt, liegt. Aber auch sonst gibt es kulinarische Genüsse. Die Thüringer Rostbratwurst, Rostbrätel und Mutzbraten dürfen nicht fehlen, aber auch französische Crepes, ungarische, chinesische, türkische und vietnamesische Nationalgerichte werden angeboten.
Eine acht Meter hohe Glühweinpyramide an der Ecke Sorge/Bachgasse/Schlossstrasse lädt zum ersten Mal zum Verweilen ein. Wer einen Blick in die weihnachtliche Backstube werfen will, kann Einkehr in die Märchenmarktbackstube auf dm Museumsplatz halten. Bereits jetzt gebe es eine Menge Anmeldungen von Kindergärten und Familien, verriet der KuK-Chef, denn die Mädchen und Jungen können sich selbst als kleine Bäckermeister ausprobieren. Fachlichen Rat zum guten Gelingen der Weihnachtsplätzchen erhalten sie von Bäckermeister Michael Möbius. In einem kleinen Café kann das selbst gebackene ofenfrische Gebäck gekostet werden. Eine Märcheneisenbahn, Karussells, Losbude und sogar einen Weihnachtsbaumverkauf gehören mit zum bunten Budenzauber.
Auf dem Marktplatz wartet täglich ab 16 Uhr der Weihnachtsmann auf die Kinder. Er hat ein offenes Ohr für ihre Sorgen und Nöte und nimmt auch die Wunschzettel entgegen. An den Wochenenden warten Puppenspiele, Kindertheater und weihnachtliche Programme auf der kleinen Bühne am Markt auf die Gäste. Jeweils 13.30 Uhr, 15 Uhr und 17.30 Uhr beginnen an Samstagen und Sonntagen die Vorstellungen. Wie immer wird alles umrahmt von den bunten Märchenfiguren. Elf Arrangements sind es in diesem Jahr. Wieder ist einiges hinzugekommen. So darf das tapfere Schneiderlein mit einem vier Meter hohen Riesen kämpfen und sich Schneewittchen an ihrem Häuschen erfreuen.

( NG/sch, 18.11.2005 )

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