Partner

gebr_frank.jpg
verlag_dr_frank_gmbh.jpg
onicom.de.jpg
gera.jpg
RPG_Logo_1.jpg


Hinweise

acrobat_reader.jpg

Button_E_paper.png

Schlagzeilen der Woche

zurück

Für die Berufsakademie gilt: Sieben Jahre Glück

Das Wortspiel, wonach jemand sieben Jahre Glück oder aber sieben Jahre Pech haben kann, ist hinlänglich bekannt und auf alles Mögliche anwendbar. Wir möchten es für die Thüringer Berufsakademie (BA) mit Sitz in Gera und Eisenach gebrauchen und zwar mit "sieben Jahre Glück". Denn es sind wahrhaftig sieben erfolgreiche Jahre.
Das wurde erneut eindrucksvoll deutlich, als soeben die Matrikel 2002 feierlich exmatrikuliert wurde. Vom Standort Gera erhielten 160 und von Eisenach 200 Absolventen nach bravourös gemeistertem dreijährigem Studium ihre Diplome. Damit hat die Berufsakademie seit ihrem Geburtsjahr 1998 bisher 1500 hochqualifizierte Absolventen der Fachrichtungen Sozialwesen, Technik und Wirtschaft in die Praxis entlassen. Die branchenabhängige Vermittlungsquote beträgt nahezu 90 Prozent.
Zur Festveranstaltung in der Geraer Showbühne von Möbel Rieger begrüßte Direktor Prof. Dr. Benno Kaufhold zahlreiche Gäste, darunter Thüringens Ministerpräsidenten Dieter Althaus, Geras Oberbürgermeister Ralf Rauch, Vorsitzender des etwa 30-köpfigen rührigen Fördervereins der Staatlichen Studienakademie, und Ingrid Weidhaas, Geschäftsführerin der Ostthüringer IHK, die gemeinsam mit der Stadt sich Lorbeeren beim Zustandekommen der Bildungseinrichtung verdient hat und bei deren Weiterentwicklung verdient.
Mit der Berufsakademie verfügt Gera bundesweit gesehen über eine eher selten anzutreffende, aber dafür um so wirksamere Bildungsinstitution. Das wurde auch in der Festrede von Dieter Althaus sichtbar. Thüringen hat Investitionen von etwa elf Millionen Euro für den Neubau eines modernen Lehr- und Laborgebäudes in Gera für bis zu 750 Studierende zur Verfügung gestellt. Jährlich werden die beiden Standorte mit etwa 5,5 Millionen unterstützt.
Die BA kooperiert mit etwa 1.000 Praxispartnern, wovon Dreiviertel ihren Standort in Thüringen haben. Unternehmen und Einrichtungen delegieren bildungswillige junge Leute an die Lehranstalt. Es gibt Kooperationsverträge mit Unternehmen und Institutionen, wie z. B. mit der Fachhochschule Jena und der Geraer IHK. Zur modernen technischen Ausstattung gesellt sich eine niveauvolle Ausbildung durch ein engagiertes Team von Dozenten. Insgesamt kann u.a. so die BA der mittelständischen Wirtschaft gut ausgebildete Fachleute zur Verfügung stellen.
Die BA wird von wissbegierigen und praxisorientierten jungen Leuten mit Abitur und Fachhochschulreife ebenso angenommen wie von der Wirtschaftspraxis. Absolventen leisten in Betrieben und im Handel, in Sparkassen, Verwaltungen und Krankenhäusern, in Sozialeinrichtungen und Software-Häusern eine verantwortungsvolle Arbeit. Vor wenigen Tagen konnten zum Studienjahresbeginn 2005/2006 erneut jeweils 220 Studienbewerber in Gera und Eisenach immatrikuliert werden.
Die BA geht mit der Zeit. Dem globalen Trend folgend, soll künftig der Bachelor-Abschluss möglich sein. Das Land will dafür das BA-Gesetz novellieren. In Gera ist u. a. noch offen, was mit dem 2. Bauabschnitt am Tinzer Schloss wird.

( Harald Baumann, 28.10.2005 )

zurück