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Bei "Familiensamstagen" beobachten und staunen

Am kommenden Sonnabend wird die neue Veranstaltungsreihe des Stadtmuseums eröffnet. Pro Jahr sollen sechs sogenannte "Familiensamstage" stattfinden. Kinder, Eltern und ganze Familien, aber auch Einzelbesucher und Senioren sind herzlich willkommen, wenn das seit vier Monaten wieder geöffnete Stadtmuseum zu Besuchen lockt. So sollen die Veranstaltungen weder einem bestimmten, vorher festgelegten Thema folgen, noch auf eine Zielgruppe zugeschnitten sein oder sich ausschließlich in den Räumlichkeiten des Museums bewegen - im Gegenteil, es kann durchaus quer durch das gesamte Museum und die ganze Stadt gehen.
Zur Auftaktveranstaltung laden am Sonnabend, 1. Oktober, 16 Uhr, Stadtmuseum und Magdalene Franz, Pastorin des Kirchspiels Seifartsdorf, ein. Nach einer bejubelten Aufführung im großen Pfarrgarten in Seifartsdorf, zeigen 25 Kinder und Jugendliche zwischen fünf und 21 Jahren das Kindermusical "Mose - ein echt cooler Retter" nun auch im Konferenzraum des Geraer Museums.
Die Idee zu dem Projekt fand die Pastorin im Internet. Ruthild Wilsons Text bildete die Grundlage für die biblische Geschichte, die von Kindern unterschiedllichen Alters szenisch umgesetzt wird. "Dabei war die Präsentation gar nicht das Primäre, sondern die Beschäftigung mit der Lebensgeschichte Mose, die Arbeit mit gesprochenen Texten und das Einstudieren des Solo- und Chorgesangs.", weiß Magdalene Franz.
Auf einer kleinen Bühne wollen die Kinder und Jugendlichen in einer knappen Stunde von dem Konflikt zwischen Mose und dem Pharao erzählen. In dem halben Jahr der Vorbereitung haben sie sich ein bis zwei Mal wöchentlich mit der Thematik beschäftigt und sind nun gespannt auf die Reaktion des Geraer Publikums.
Einen Tipp für den zweiten "Familiensamstag" in diesem Jahr gab Ute Heckmann, amtierende Leiterin des Stadtmuseums: "Zur im Dezember laufenden Sonderausstellung "Spielzeug in Thüringen" soll es eine überraschende Musikveranstaltung geben." Auch für das kommende Jahr gibt es schon Ideen, wobei die Familiensamstage nicht unbedingt etwas mit den Ausstellungen des Museums zu tun haben müssen.
Auf jeden Fall sind verschiedene Mitmach-Aktionen geplant. Besucher können hier beim Wolle spinnen, Weben, beim Bau von Ritterrüstungen, beim Papierschöpfen ihre handwerkliche Geschicklichkeit ausprobieren und dadurch das schwere Leben in verschiedenen Zeitepochen der Geraer Geschichte nachvollziehen.

( Christine Schimmel, 30.09.2005 )

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