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Blumenboulevard für den Hofwiesenpark

Der Hofwiesenpark hat jetzt eine neue Dimension angenommen. Wer die freigegebene Tangente fährt, kann die gewaltige Größe dieses Stück Buga-Geländes erleben, schwärmte Oberbürgermeister Ralf Rauch. Buga-Geschäftsführer Dr. Ernst-Hermann Kubitz bestätigte: "Das war der letzte Schritt zur Vorbereitung, jetzt geht es an die gärtnerischen Dinge" und sieht den großen Blumenboulevard schon vor sich. Die Bautätigkeiten sollen noch in diesem Jahr zum größten Teil ihren Abschluss finden. Die letzten Großbäume kommen auch noch in diesem Herbst in den Boden. Nach Fertigstellung des Spielovals und des Veranstaltungsovals geht es in dieser Phase an die Ausstellungsplanung.
Als einen wichtigen Punkt betrachtet Dr. Kubitz, das Gärtnerische bei der Bundesgartenschau 2007 in Gera und Ronneburg noch besser in den Mittelpunkt zu rücken. Bei einer Tagung zum Abschluss der Buga in München sei kritisiert worden, dass die traditionellen Elemente einer Bundesgartenschau nicht deutlich genug dargestellt waren. In Gera gebe es genügend Möglichkeiten, diesen Anforderungen gerecht zu werden. Dr. Kubitz sieht die Gemeinsamkeit von Architektur und Pflanzen und zählt den Garten der Villa Jahr sowie den Küchengarten auf, den er als Juwel bezeichnet. Der Besucher soll sich hier wohl fühlen und das nicht nur zur Bundesgartenschau. Ein Gewinn wäre es, einen Riesenrhododendron aus München nach Gera zu bekommen, überlegt er. Aber generell werde an der Ausstellungsplanung jetzt gefeilt. Wichtig erscheint es dem Buga-Geschäftsführer, nachhaltige Ausstellungen zu zeigen. Neben den gärtnerischen Leistungen sollen Umweltbildung und der Umgang mit der Natur dem Besucher nahe gebracht werden. "Wir haben eine lange Liste der Wünsche und Vorstellungen", bekannte er. Insgesamt investierte die Buga GmbH sechs Millionen Euro in den Hofwiesenpark.
Störfaktoren sind für Dr. Kubitz die lange Leitung der Energieversorgung, die ihre Heizleitung nicht ganz so zügig verschwinden ließen wie erhofft und der Zustand der Prinzenhäuser. "Hier ist jetzt eine Entscheidung fällig, egal wie", sagte er. Und noch eine Erkenntnis brachte Dr. Kubitz von der Münchner Tagung mit: Es gibt noch ziemlich viel Unwissenheit über Gera. "Wo liegt denn das und wie kommt man da hin?" seien die häufigsten Fragen gewesen. Tourismusverein, Hotellerie und natürlich die Stadt selbst seien nun gefragt.
Die technische Erschließung des Hofwiesenparkes sei gesichert, versicherte Baudezernent Ramon Miller. Die umfangreiche Sportstättensanierung steht ebenfalls vor ihrem Abschluss. Im November soll der Aufwärmplatz an der Nordwestseite des Stadions fertig gestellt werden. Die Sanierung der Orangerie wird 2006 und des Theaters 2007 abgeschlossen. Das betrifft auch den Theatervorplatz. Begonnen wird mit dem Parkplatz Parkstraße. Dazu sind auch umfangreiche Abrissarbeiten einiger desolater Gebäude fällig.

( Helga Schubert, 23.09.2005 )

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