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Badespaß im Kaimberger Naturbad oder unter dem Dach des Hofwiesenbades

Verändertes Tarifsystem und angepasste Öffnungszeiten
Die Geraer lassen sich ihren Sommerspaß nicht verderben und stürzen sich an den heißen Tagen in die kühlenden Fluten. Da das Sommerbad (mindestens) in diesem Jahr geschlossen bleibt, kommen eben die Freibäder in der Umgebung in den Genuß hoher Besucherzahlen: Ronneburg, Aga und Bad Köstritz. Lichtblick für Gera: Auch das Naturbad in Gera muss sich nicht über mangelnde Besucher beklagen. Bis Ende Juli wurden immerhin 12.171 zahlende Besucher gezählt. Ein Rekordbesuch in der diesjährigen Freibadsaison konnte am 28. Juli - immerhin ein ganz normaler Wochentag - mit 958 Badegästen abgerechnet werden. Damit wurde bis Ende Juli die Gesamtbesucherzahl der Freibadsaison des Jahres 2004 sogar überboten.

Das Hofwiesenbad machte drei Wochen lang seine Tore dicht, um die in jedem Jahr notwendigen Revisions- und Wartungsarbeiten ungestört durchführen zu können. Alle Becken das Bades wurden geleert, gereinigt und anschließend wieder gefüllt. Dazu wurden 2.900 Kubikmeter Wasser benötigt.
Bei den turnusmäßigen Wartungsarbeiten ging es auch um die Sicherheit der Badbenutzer. Wasserrutsche, Sprunganlegern, Drehtür und Chlorgasanlage wurden ebenso einer gründliche Revision unterzogen wie die technischen Anlagen für die Wasseraufbereitung, Heizung und Lüftung. Über alle Arbeiten wachte der TÜV mit kritischem Blick.
Maler, Fließenleger, Tischler, Schlosser, Fensterputzer und viele andere hatten voll zu tun, damit der neue Eröffnungstermin am 4. August gehalten werden konnte.
Die Öffnungszeiten im Hofwiesenbad wurden neu gestaltet. Das Sport- und Freizeitbad hat jetzt sonnabends ab 19 Uhr geöffnet, die Sauna allerdings weiterhin ab 9 Uhr. Den Badegästen stehen in der Regel von Montag bis Freitag von 17.30 bis 19.30 Uhr fünf Bahnen - bisher waren es nur drei - im 50-Meter-Schwimmbecken zur Verfügung (außer donnerstags). Die Wassertemperatur wird wieder auf angenehme 27 bzw. 29 Grad Celsius erhöht.

Allerdings werden sich die Badegäste auf Veränderungen im Tarifsystem einstellen müssen. Künftig wird es eine sogenannte stündliche Taktung geben. Dadurch haben die Badegäste jetzt die Wahl zwischen zwei Möglichkeiten: Entweder man bezahlt die erste und auch jede weitere Stunde bei Beginn das Badeaufenthaltes oder man zahlt nur die erste Stunde im voraus und den dann eventuell darüber hinausgehenden Au-fenthalt beim Verlassen das Bades. Eine wasserdichte Uhr gehört also in Zukunft zur üblichen Badeausrüstung dazu, denn das "Zahlende" darf nicht überschritten werden.
Für den Ein-Stunden-Besucher soll der Tarif sogar günstiger sein, unter dem Strich wird es aber wohl für die meisten Besucher teurer werden. Bisher hatte man für 90 Minuten im Sport- und Freizeitbad als Erwachsener drei Euro zu berappen, jetzt kosten zwei Stunden 3,70 Euro.
Das 10er Sport- und Freizeitticket für Erwachsene (also zehnmal 90 Minuten) kostete bisher 27 Euro und wird jetzt auf 33,30 Euro erhöht. Die Familientarife, wie z. B. die zwei- oder dreistündigen Aufenthalte sowie das Familien-Ticket wurden von bisher zwei auf vier Kinder erhöht. Die Saunatarife wurden um 50 Cent je Tarif angehoben, bei Zeitüberschreitung muss je angefangene Stunde mit einer Nachzahlung von 1.50 Euro gerechnet werden.
Im Naturbad Kaimberg wird in den Tarifen Tagesticket und Abendticket (normal bzw. ermäßigt) eine Entgelterhöhung um einen Euro wirksam. Deutlich erweitert wird der Personenkreis, der jetzt nur noch ermäßigten Eintritt bezahlen muss.

Er gilt jetzt für Schüler bis zum vollendeten 18. Lebensjahr, bei Vorlage eines gültigen Schülerausweises, für Arbeitslose, Sozialhilfeempfänger und Bezugsberechtigte für Leistungen nach Hartz IV (ebenfalls unter Vorlage entsprechend gültiger Dokumente).

( 05.08.2005 )

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