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Geraer Bank machte Punktlandung mit 400.000 Euro

Über einen warmen Regen könne sich die 2802 Mitglieder der Geraer Bank eG freuen. Zur Vertreterversammlung für das Jahr 2004 am Mittwoch in dieser Woche verkündete der Vorstand die Ausschüttung einer Bardividende in Höhe von 6,5 Prozent. "Wir freuen uns, dass wir trotz aller Schwierigkeiten, unseren Mitgliedern die Dividende wie im Vorjahr zahlen können", sagte Rainer Philippbaar, Vorstand der Geraer Bank. Das dritte Jahr in Folge habe die Bank wieder eine Punktlandung von rund 400.000 Euro gemacht. Dies zu erreichen, sei nicht einfach gewesen, gab er zu.
Beim Zahlenvergleich ist nicht zu übersehen, dass die Bilanzsumme leicht rückläufig ist. Sie hat sich von 289,3 Millionen Euro im Jahr 2003 um sechs Millionen Euro auf 283,5 Millionen Euro verringert. Kundeneinlagen reduzierten sich auf 245,8 Millionen Euro. Diese Situation schreibt Rainer Philippbaar der Änderung der Alterseinkünftegesetze zu. Viele Kunden würden ihre Einlagen in Lebens- und Rentenversicherungspolicen einsetzen.
Auch das Wirtschaftswachstum sei, wie die Bundesregierung verkündet hatte, nicht angesprungen. Viele Insolvenzen besonders im gewerblichen Bereich wirken sich auf die Bankgeschäfte aus. Stärkere Kontrollmechanismen sollen das Risiko für die Bank senken. "Es ist nicht so, dass der Bedarf an Krediten im privaten Haushalt nicht da ist, stellte der Fachmann fest, viele hätten den Wunsch nach einem Eigenheim, wenn jedoch nur ein Verdiener da und keine Kapitalgrundlage gegeben ist, dann sei die Unsicherheit zu hoch. Deswegen würde die Bank bei Neukreditvergabe verhalten reagieren. Den Rückgang der Kundenforderung gab er mit 7 Prozent an. Die planmäßigen Tilgungen in Höhe von 6,9 Millionen Euro und die getätigten Sondertilgungen in Höhe von 4,1 Millionen Euro konnten nur durch etwa 64 Prozent Neukreditvergabe kompensiert werden. Rainer Philippbaar machte darauf aufmerksam, dass dies keine Besonderheit der Geraer Bank sei, denn erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik hätten die Tilgungen die externe Finanzierungsnachfrage übertroffen.
Als Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit weist die Bank in der Gewinn- und Verlustrechnung 1,17 Millionen Euro nach 1,2 Millionen im Vorjahr aus. Für 2005 hofft das Vorstandsmitglied, an die Ergebnisse des Vorjahres anknüpfen zu können und die "magische ein Prozent, bezogen auf die Bilanzsumme, wieder zu erreichen".
Die Geraer Bank eG. hat neben der Hauptgeschäftsstelle in der Leipziger Straße zehn Filialen, wovon sich eine weitere an traditioneller Stelle in der Schloßstrasse befindet. Die übrigen sind in größeren Ortschaften um Gera von Aga bis Wünschendorf verteilt. Erfreut zeigte sich Rainer Philippbaar darüber, dass die Geraer Bank Testsieger beim 1. Geraer Kundenspiegel wurde. Bei der repräsentativen Umfrage ging es besonders um Kundenzufriedenheit, die dem Haus ihn hohem Maße bescheinigt wurde. "Die Umfragen sind für uns eine wichtige Grundlage, um Wünsche und Anforderungen unserer Kunden umzusetzen", bestätigte der Vorstand.

( Helga Schubert, 29.07.2005 )

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