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Geraer Unternehmen auf Erfolgskurs

Neues Gera sprach mit Peter Richter, Leiter des Geraer Betriebes von "Sternenbäck"

Am kommenden Sonntag, 19. Juni, laden Sie die Geraer zu einem Tag der offenen Tür ein. Was ist der Grund?
Wir wollen mit diesem Tag noch mehr Kundennähe schaffen. Das Ganze soll eine Art Familienfest sein, bei dem wir von 10 bis 16.30 Uhr Information, Unterhaltung und Spaß anbieten. Jeder Besucher kann unsere Produktionsstätte in der Heinrich-Hertz-Straße 16 im Gewerbegebiet Bieblach-Ost besichtigen. Unsere Mitarbeiter geben zu Fragen gern Auskunft. Unser Rohstofflieferant, die Dresdener Mühle, wird ihre Produktpalette präsentieren und den Weg vom Getreide zum Mehl veranschaulichen.
Für die Erwachsenen wird es u.a. eine Tombola geben, bei der ansprechende Preise zu gewinnen sind. Die Kinder werden Spaß beim Ponyreiten, Clownschminken und mit einer Hüpfburg haben. Und für alle wichtig: Hungern und Dürsten muss auch keiner.

Sie nennen sich "Sternenbäck. Der Frische-Bäcker". Nun wird ja wohl kein Bäcker altbackene Ware anbieten. Weshalb also die Bezeichnung?
Sternenbäck gehört zum traditionsreichen, schon 1766 gegründeten Stuttgarter Familienunternehmen "bumüller brot". Einer der Firmengründer war Bäcker, Krämer und zugleich Wirt des Hechinger Gasthauses "Zum Sternen". Schnell wurde im Volksmund aus dem Sternenwirt und dem Bäcker der "Sternenbäck".
Und die Losung "Frischebäck" symbolisiert unsere Firmenphilosophie. Denn 55 bis 60 Prozent der Backwaren werden im Laden frisch gebacken. Wir rechnen zu den Eckpfeilern des Erfolgs: Freundlichkeit, Kompetenz, Service, Qualität und Hygiene. Das widerspiegelt sich u.a. in der Zertifizierung unserer Produkte durch ISO 9001 und das Umweltzertifikat.

Lassen Sie mal hören, was alles aus dem "Ofen" Ihrer "Backstube" kommt...
Wir verarbeiten täglich mit modernster Technik etwa 34 Tonnen Mehl zu rund 30 Tiefkühlprodukten. An einem Tag werden ca. 120.000 Kaiserbrötchen hergestellt, ebenso rund 10.000 Brote und 200 Bretter Blechkuchen. Seit Dezember produziert eine neue Linie viereckige Brötchen, Ciabatta und Stangen.

Wie hat sich Ihr Unternehmen seit Bestehen entwickelt?
Die Inbetriebnahme unserer modernen Produktionsstätte erfolgte Anfang 2000. Das Familienunternehmen Bumüller Stuttgart hat dafür rund 29 Millionen Mark investiert. Wir beschäftigen in unserer Produktionsstätte 80 Leute. In Gera beliefern wir drei Filialen: Gera-Arcaden, Elsterforum und Grüne Mulde. Jährlich konnten wir bisher den Umsatz um etwa 10 bis 12 Prozent steigern. Bundesweit beliefern wir 225 Filialen.

Geben Sie jungen Leuten eine Chance, den ehrenwerten Bäckerberuf zu erlernen?
Sicher. Wir bilden jährlich drei junge Leute zum Bäcker und fünf bis sechs als Fachverkäufer aus. In unserem Betrieb ist traditionsreiches Backen mit neuester Hightech verknüpft, so dass der Lehrling reichlich solide Berufserfahrungen sammeln kann.

Was mögen Ihre Kunde am liebsten?
Top-Artikel sind vor allem das Kaiserbrötchen und das Roggenmischbrot, beim Feingebäck besonders der Pflaumenkuchen, die Plunderteilchen und jetzt natürlich bevorzugt der Erdbeerkuchen.

Könnten Sie sich vorstellen, zur BUGA 2007 etwas Besonders auf den Markt zu bringen?
Das könnte ich durchaus. So tragen wir uns mit dem Gedanken, ein Rosenbrötchen mit dem Aufdruck des BUGA-Logos zu backen.

Drei Worte zu Ihrer Vita...
Ich bin gebürtiger Berliner, 40 Jahre alt, verheiratet, gelernter Bäcker, machte den Bäckermeister und studierte auch Lebensmitteltechnologie.

(Das Gespräch führte Harald Baumann)

( 17.06.2005 )

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