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Grund zur Freude: Feierliche Eröffnung des Stadtmuseums

Grund zur Freude gab es am vergangenen Freitag: Das seit drei Jahren geschlossene Stadtmuseum konnte nach sorgfältiger Sanierung und Modernisierung wieder eröffnet werden. Zahlreiche Gäste strömten in den barocken Bau. Oberbürgermeister Ralf Rauch wirkte sichtlich erleichtert, in einer für die Stadt Gera finanziell desaströsen Situation das Stadtmuseum neu eröffnen zu können. In Zukunft seien im Stadtrat weiter mutige Beschlüsse zu fassen, um Gera bis zum BUGA-Jahr attraktiver zu machen, war sein Tenor. Rauch appellierte vor allem auch an das bürgerschaftliche Engagement, ohne das die Modernisierung kultureller Stätten nicht möglich sei. Als Ausblick erklärte er die 23-Millionen-Investition für die Sanierung des Theaterhauses für gesichert und verwies auf den beträchtlichen Imagegewinn, den die Stadt durch die Verwirklichung solcher Projekte erführe. So lägeauch auf dem neueröffneten Stadtmuseum die Hoffnung, Gäste nach Gera zu locken.
Mit einem Grußwort wandte sich auch Günther Schuchardt, Vorsitzender des Thüringer Museumsverbandes, an die Gäste. Auch er thematisierte die finanzielle Situation und war froh, zwischen allen Hiobsbotschaften bei der Wiedereröffnung des Museums dabei zu sein. Das ehemalige Zucht- und Waisenhaus entspreche nun internationalen Standards und vereine modernstes Interieur in einem altehrwürdigen Haus.
Auch in der Festrede von Dr. Volker Rodekamp, Direktor des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig und Sprecher der Fachgruppe Geschichtsmuseen im Deutschen Museumsbund wurde deutlich, daß das Geraer Stadtmuseum kulturelle Identität stifte, da die Erinnerung der Heimatstadt in die individuelle Erinnerung jedes Geraer Bürgers eingehe.
Im Anschluß führte Ute Heckmann, stellvertretende Leiterin des Stadtmuseums, durch die neue Ausstellung. Sie bedankte sich bei den Sponsoren und den über 30 Leihgebern, deren hochkarätige Leihgaben der Ausstellung das gewisse Etwas verleihen. So folgten ihr die Gäste auf dem geschichtlichen Rundgang, der die Vergangenheit der Stadt anschaulich und unterhaltsam zugänglich macht.

( NG/chs, 27.05.2005 )

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