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Mohrenplatz bietet Jazzkulisse

Freunde der Jazzmusik müssen nicht nach Jena oder Weimar fahren, um sich an den heißen Rhythmen zu erfreuen. In Gera bietet der 9. Jazzfrühling reichlich Gelegenheit dazu. "Wir haben ein abwechslungsreiches und spannendes Programm zusammengestellt", versicherte Thomas Grebner vom Jazzclub Gera, dem Veranstalter des Jazzfrühlings, der sich mehrere Unterstützer mit ins das Boot geholt hat. "Ohne die Sponsoren geht es nicht", ist er sich sicher und bedankte sich bei der Kulturdirektion Gera, bei der Köstritzer Schwarzbierbrauerei, der Sparkasse Gera-Greiz und beim Rotary-Club.
Begonnen haben die Konzerte bereits am vergangenen Wochenende, aber noch am 27. Mai, am 2. und 8. Juni kann Jazz der erlesensten Art erlebt werden. Freunde der elektronischen Jazzgeschichte kommen am Freitag, 27. Mai, mit dem Ensemble Du Verre auf ihre Kosten. Die Stilsurfer von Baby Bonk sind am Donnerstag, 2. Juni, unterwegs. In ihrem aktuellen Programm zeigen sie dadaistische Spielfreude und Komik. Einen Mix aus skandinavischem Indi Pop und urbanen Berliner Beat vermittelt Seazoo. Diese Band mit den finnischen Wurzeln ist am Mittwoch, 8. Juni, zu Gast. Alle Konzerte finden im "blue note" neben der Amthorpassage statt.
Ganz besonders verweisen die Veranstalter auf das große Abschlusskonzert am Sonnabend, 11. Juni, auf dem Mohrenplatz in Gera-Untermhaus. Der erste Teil findet allerdings in der Marienkirche statt. Thomas Grebner richtete daher seinen Dank auch an Pastorin Petra Doering, die dem Jazzfrühling stets mit der Marienkirche eine Heimstatt bietet. In diesem Jahr unterstützen die Rotarier das öffentliche Konzert. Wie von Rotary-Vorstandsmitglied Heiko Miadowitz zu erfahren war, hält der Rotary-District Thüringen/Franken an dem Wochenende seine Jahresversammlung in Gera ab, wozu rund 400 Gäste erwartet werden. Die Rotarier präsentieren in der Marienkirche die 17-jährige Ausnahmekünstlerin Jamila Musayeva aus Aserbaidschan. Auf ihrer Violine liefert sie ein Kontrastprogramm zwischen Klassik und Folklore. Begleitet wird sie von der Pianistin Natalja Levitskaja, die russischer Herkunft ist.
Eine schöne Kulisse für das Open-air-Konzert, das durch das "Orchestre Europa" bestritten wird, bietet der Mohrenplatz. Hier kann mitgetanzt und mitgeswingt werden. An diesem Abend hat auch das Otto-Dix-Haus für Besucher geöffnet. Santeri Tuori, ein junger finnischer Videokünstler stellt hier aus.

( Helga Schubert, 20.05.2005 )

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