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Die Hemmschwelle beim Arztbesuch überwinden

Die erste gemeinsame Veranstaltung des SRH Waldklinikums Gera und des Gesundheits- und Veterinäramtes Gera unter Mitwirkung des Tumorzentrums Gera e. V. findet als Geraer Aktionstag Darmkrebs am Sonnabend, 16. April, im Festsaal des Wald-Klinikums statt. In einem umfangreichen Vortragsprogramm werden im Zeitraum von 9 bis 13 Uhr verschiedene Themen zum Darmkrebs behandelt.
Die Veranstaltung ist für alle Bürger offen und sollte von vielen genutzt werden, rät Rainer Peil, Kaufmännischer Direktor des Waldklinikums.
Obwohl in Deutschland in jedem Jahr bei mehr als 65.000 Menschen bösartige Veränderungen des Darmes festgestellt werden, verhindern häufig Angst und Scham eine Beschäftigung mit diesem Thema. Der Aktionstag will dazu beitragen, viele Hemmschwellen zu nehmen, sagte Rainer Peil. In den Vorträgen wollen die Experten in verständlicher Form den derzeitigen Stand des Wissens zum Krankheitsbild, die Behandlungsformen und die Hilfsangebote darstellen. In Gera ständen dazu die Möglichkeiten für eine leistungsstarke Versorgung auf höchstem Niveau zur Verfügung, erklärte der Kaufmännische Direktor.
So wolle die Veranstaltung auch aufzeigen, dass Darmkrebs, früh genug erkannt und behandelt, in der Mehrheit der Fälle auch heilbar ist. Durch gezielte Vermeidung von Risikofaktoren und die Nutzung der von den Krankenkassen angebotenen kostenlosen Früherkennungsuntersuchungen könne jeder selbst aktiv werden.
Zu den Referenten des Geraer Aktionstages Darmkrebs zählen neben Chefarzt Priv.-Dozent Dr. med. Uwe Will erfahrene Mediziner, aber auch eine Ernährungsberaterin, eine Stomaschwester und eine Referatsleiterin des Verbandes der Angestellten-Krankenkassen. Die Eröffnung nehmen der Hauptgeschäftsführer des Waldklinikums Matthias Wokittel und der amt. Amtsarzt der Stadt Gera, Dipl.-Med. Matthias Albert, vor.
Nach der Veranstaltung haben die Teilnehmer die Möglichkeit, Blutzucker und Cholesterin messen zu lassen. Ein kleiner Imbiss wird gereicht. Außerdem sind verschiedene Firmen und Vereine, darunter das Reformhaus Tonndorf und der Thüringer Ökoherz e. V., mit Informationsständen vertreten.

( NG/hs, 08.04.2005 )

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