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Wer sich weiterbildet, hat die Zukunft im Blick

Es hat was für sich, wenn man sagt: Wer sich weiterbildet, hat seine Perspektive im Visier. Der Gedanke steht deshalb auch als Motto üer der 4. Ostthüringer Messe für Qualifizierung und Beschäftigung, verkürzt auf die Formel "Wissen gleich Zukunft". Die Weiterbildungsmesse geht kommenden Mittwoch (16. März, 10 bis 19 Uhr) und damit erstmals im Frühjahr im Geraer Kultur- und Kongreßzentrum über die Bühne. Ausrichter sind die Industrie- und Handelskammer (IHK), die Handwerkskammer (HWK) und die Agentur für Arbeit. Es ist die einzige derartige Messe in Thüringen. Schirmherr ist Ministerpräsident Dieter Althaus.
Etwa 90 Anbieter, darunter 65 Bildungsdienstleister und 15 Peronaldienstleister, wollen gemeinsam mit Unternehmen der Region sowie öffentlichen Institutionen die Besucher (zur dritten Auflage waren es etwa 3500) über Möglichkeiten und konkrete Projekte beruflicher und betrieblicher Bildung und Ausbildung informieren. Einzelheiten dazu erläuterten IHK-Geschäftsführerin Ingrid Weidhaas, HWK-Vertreter Manfred Hetterle und der Pressesprecher der Arbeitsagentur Stefan Scholz.
Die IHK präsentiert ein breites Spektrum betrieblicher Weiterbildungsmaßnahmen. Der Katalog 2005 enthält 170 Vorhaben. Die kammereigene Bildungsstätte verfügr über 400 Lernplätze. Ins Auge gefaßt ist 2005 eine Teilnehmerzahl von etwa 500 Interessenten.
Auf dem Programm steht u. a. die Qualifizierung zum Industriemeister, Fachwirt und Bilanzbuchhalter. Interessant ist, daß die Nachfrage nach dem sogenannnten E-Learning (Büffeln am heimischen PC: Teleschule) in der modernen Kombiform (Vertiefen im Seminar und im Team) steigt. Gefragt ist auch zunehmend die In-House-Schulung. Die etwas irreführende englische Bezeichnung meint, daß in den Unternehmen selbst Weiterbildungskurse stattfinden, gewissermaßen für maßgeschneiderte Anforderungen.
Die HKW hält für kleine und mittelständische Unternehmen etwa 200 Bildungsangebote parat, darunter zur Meisterausbildung. Neu ist das Modell der sogenannten Integrativen Berufsausbildung. Dazu soll dieses Jahr in Gera ein Projekt in der Kfz-Branche geben. Auf großes Interesse dürfte auf der Messe auch die CD-ROM mit dem Titel "Chance Handwerk" stoßen.
Die seit 1998 höchste Zahl an Arbeitslosen (über 20 Prozent) in der Region ist für die Arbeitsagentur Anlaß, verstärkt konkrete Arbeitsplätze (z. B. mit Hilfe von Zeitarbeitsfirmen) anzubieten und zwar auch über Gera und die Region hinaus. 2005 will mach 300 Bildungsvorhaben fördern. Das ist nicht viel, aber wengstens etwas. Die Zahl der freien Stellen für Jobs pendelt leider auch nur um die Zahl 500. Erprobt wird derzeit zusammen mit der IHK ein Projekt zur Weiterbildung für arbeitslose schwervermittelbare Hochqualifizierte.
Zum Rahmenprogramm der Messe gehört ein disput mit Prof. Dr.-Ing. Burkhard Schmager von der Fachhochschule Jena zum Studienabschluß Bachelor und Master.

( 11.03.2005 )

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