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Jahrespressekonferenz bei der BUGA GmbH

Aus der längsten Hängebrücke der Welt aus Stahl, wird nun die längste Hängebrücke aus Holz. Dies sei der Verteuerung des Stahlpreises auf dem Weltmarkt zuzuschreiben, erklärte Ronneburgs Bürgermeister Manfred Böhme zur Jahrespressekonferenz der Buga GmbH. So wie es sich die Architekten und Planer der Hängebrücke erdachten, würde das Projekt jetzt fünf Millionen Euro verschlingen. "Das ist einfach zu teuer", meinte er. Um die Kreativität der Planer nicht zu beeinflussen, hätten sie bei ihren Entwürfen freie Hand gehabt, nun müsse man auf ein machbares Maß reduzieren, sieht Landrätin Martina Schweinsburg, die den Staffelstab des Aufsichtsratsvorsitz turnusmäßig an Oberbürgermeister Ralf Rauch abgibt, den Vorgang als ganz normal an.
Der Finanzplan insgesamt von 140 Millionen Euro sei nicht gekürzt worden, bestätigte Ralf Rauch. Und beide Buga-Geschäftsführer, Dr. Günther Linsel und Dr. Ernst-Herrmann Kubitz, versicherten: "Wir sind im Zeitplan. Die Bundesgartenschau wird pünktlich am 27. April 2007 in Gera und in Ronneburg eröffnet.
Ronneburg ist Gera einen Schritt voraus. Hier ist schon vieles fertiggestellt, wie zum Beispiel der Marktplatz, das Freigelände vor der Bogenbinderhalle, die Umgestaltung des Baderteiches und das Innengelände des Schlosses. Die "Neue Landschaft Ronneburg" nimmt Gestalt an und verändert täglich ihr Gesicht, ebenso das Gessental. Schon jetzt sei es durchgängig für Wanderer und Radler, freut sich Dr. Kubitz. Zur Buga werden hier auch Kutschen fahren und vielleicht wird eine Kleinschienenbahn die beiden Ausstellungssorte miteinander verbinden, stellt er in Aussicht.
In Gera sind Teilabschnitte des Ufer-Elster-Parks, des Hofwiesenparks und der Verkehrskonzeption im vergangenen Jahr fertiggestellt oder mit den Arbeiten begonnen worden. Außerdem werde an verschiedenen Stellen schon das Grün sprießen, verwies Dr. Kubitz auf die zahlreichen Pflanzungen von Bäumen, Sträuchern und anderen Aussaaten.
"Nicht mehr ganz 900 Tage vor der Buga beginnt in diesem Jahr die Durchführungsphase", beschrieb Oberbürgermeister Rauch den weiteren Verlauf des Baugeschehens. Im Gessental wird der letzte Lückenschluss vollzogen, informierte Dr. Kubitz. Dann soll auch über den Bau der Erlebnisbrücke endgültig entschieden werden. Gebaut werden muss sie, bestätigte Dr. Linsel, denn sie sei ein wichtiger Verbindungspunkt zwischen Gera und der neuen Landschaft Ronneburg.
Im Küchengarten wird der Fontänenbrunnen, an dem zur Zeit unterm Zelt gebaut wird, fertiggestellt. Eine weitere Brücke ist auch hier im Gespräch. Sie soll den jetzigen Textimasteg über die Elster ersetzen und wird neu konzipiert. 2005 ist nicht nur Bauzeit, sondern auch Pflanzzeit. Wo es jetzt noch grau erscheint, wird es bald grünen und blühen, z. B. von Hunderten von Rosen am Ronneburger Balkon.
Im Hofwiesenpark beginnen die Gärtner 400 Großbäume zu pflanzen, Rasenansaaten auszubringen, Stauden-, Hecken- und Alleepflanzungen vorzunehmen. Insgesamt gelte: "Alles Planerische muss jetzt geschehen", unterstrich Dr. Kubitz die Wichtigkeit des Buga-Jahres 2005.

( Helga Schubert, 14.01.2005 )

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