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Gera hatte über 500 Tote zu beklagen

An die Bomben- und Fliegerangriffe der Jahre 1944 und 1945 auf Gera hat Oberbürgermeister Ralf Rauch zum Jahreswechsel erinnert. Das neue Jahr stehe auch im Zeichen des Gedenkens an diese Angriffe und ihre 533 Opfer.
Neben den vielen Toden habe die Infrastruktur der Stadt erhebliche Schäden erlitten. So seien allein beim schwersten Angriff am 6. April 1945 insgesamt 142 Menschen zu Tode gekommen, so Rauch. Außerdem hätten die Bomben 124 Gebäude zerstört und weitere 100 teilweise schwer beschädigt, darunter das Kaufhaus Biermann und der Roßplatz mit den Hotels "Sonne" und "Kronprinz". Zerstört worden seien ebenfalls große Teile des Schlosses Osterstein. Der Straßen- und Einsenbahnverkehr habe nicht mehr aufrechterhalten werden können, die Energie- und Wasserversorgung sei erheblich gestört gewesen.
Die Angriffe hätten großes Leid über die Bevölkerung gebracht, sagte der OB. Wohngebäude, Industrie- und Verkehrsanlagen sowie markante Gebäude zerstört worden. Gera dürfe diese schwere Zeit nicht vergessen und müsse sich immer wieder vor Augen führen, zu welch schreckliche Folgen Feindschaft zwischen Völkern führe.
Von Mai 1944 bis April 1945 war Gera Ziel von insgesamt zehn alliierten Bomben- und Tieffliegerangriffen. Zerstört werden sollten vor allem die Eisenbahnknotenpunkte am Haupt- und Südbahnhof sowie das Gelände der Firma Heinrich Leo in der Reichsstraße, wo Zieleinrichtungen produziert wurden. Von den Angriffen waren alle Stadtgebiete betroffen.

( 07.01.2005 )

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