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6.666. Besucher bei Ratgeberzentrale

Den 6.666. Besucher konnte die Ratgeberzentrale DAS NETZ Anfang Dezember begrüßen. Seit dem Jahr 2000 gibt es diese bundesweit einmalige Beratungsstelle in Gera. Die Zahl der ratsuchenden Bürger ist steigend. Waren es im ersten Jahr über 1.000 Besucher, so konnten 2003 weit mehr als 2.000 Besucher mit Beratungsbedarf gezählt werden.
Im NETZ erhalten alte, kranke sowie behinderte Menschen und ihre Angehörigen Rat und Hilfestellung. Ausgehend von deren individuellen Problemlagen werden spezifische Hilfemöglichkeiten, rechtliche Rahmenbedingungen und Finanzierungsmöglichkeiten aufgezeigt. Die Ratsuchenden sollen auf diesem Wege befähigt werden, selbstbewußt und selbstbestimmt zu entscheiden, welche Lösungsansätze sie für sich als geeignet erachten. Pflegerische Angebote, unterstützende Dienstleistungen zur Alltagsbewältigung und Angebote zur Freizeit werden überschaubar aufgezeigt.
Die Fragen der Besucher kreisen häufig um Wohnformen im Alter, Leistungsspektrum der Pflegeversicherung, Beantragung einer Pflegestufe, Hausnotrufsyteme und Alltagshilfen. Breiten Raum nehmen außerdem Beratungsgespräche mit pflegenden Angehörigen und Entlastungsgespräche zu den Sorgen betroffener Bürger ein. Seit geraumer Zeit wenden sich die Besucher auch vermehrt wegen des Abfassens von Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten an die Ratgeberzentrale.
Zum Verbund von DAS NETZ gehören 63 Anbieter aus Gera und Umgebung, die ihre aktuellen Angebote über diesen Weg bekannt machen und mit ihren Gebühren dazu beitragen, die Servicezentrale finanziell zu unterstützen.
Vom September bis Ende März 2005 wird die Ratgeberzentrale vom Bundesministerium für Ge-sundheit im Rahmen eines Modellprojektes gefördert. Außerdem beteiligt sich die Stadt Gera an der Förderung. Der notwendige Eigenanteil an der Fördersumme muß jedoch durch Einnahmen vom NETZ erwirtschaftet werden. Wie es nach Ende des Modellprojektes ohne staatliche Förderung weitergehen kann, steht noch in Frage.

( 17.12.2004 )

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