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Kaiserstiel und Turmsäulen im Rathausturm werden denkmalgerecht ersetzt

Im Rahmen der Sanierung des Geraer Rathauses wird derzeit die Holzkonstruktion der Turmdachhaube in die Kur genommen. Dabei müssen Kaiserstiel und Turmsäulen, die zum Haupttragwerk gehören, erneuert werden. Wie andere Konstruktionsteile sind sie stark geschädigt. So muss eine Säule in einer Länge von zirka 6 Metern komplett ausgetauscht werden. So lange Balken mit einem Querschnitt von 32 mal 32 Zentimetern aus trockenem Vollholz sind allerdings kaum zu beschaffen. Ein Einsatz aus Brettschichtholz wurde aus Gründen des Denkmalschutzes und der Statik verworfen. Durch das Bemühen der beauftragten Zimmerei Reinhardt aus Oberwiera konnten schließlich geeignete Balken gefunden werden.
Sie stammen aus dem Anfang des 18. Jahrhunderts errichteten Hotel Hirsch in Limbach-Oberfrohna, waren beim Abriss ausgebaut und in Altenburg eingelagert worden. Mit Genehmigung des Bürgermeisters von Limbach- Oberfrohna konnten die Balken verwendet werden: Sie wurden gereinigt, entnagelt und im Sägewerk Schlag & Schröter in Wolkenburg auf einer Sägemaschine aus dem Jahre 1924 auf die erforderliche Dimension gesägt. Das Sägegatter des technischen Denkmals treibt noch heute Wasserkraft der Zwickauer Mulde an.
Die Turmsäule ist inzwischen eingebaut, der Kaiserstiel wird nach der Wiederherstellung der Stuhlkonstruktion ersetzt.

( 10.12.2004 )

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