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Geraer Pfarrei feiert Weihe ihrer neuen Kirchenorgel

Die Weihe ihrer Kirchenorgel feiert die Geraer Pfarrei St. Elisabeth mit einem festlichen Gottesdienst am Sonnabend, 4. Dezember, 17 Uhr. Bischof Joachim Reinelt wird das aus 3.030 Orgelpfeifen bestehende Instrument weihen. 19.30 Uhr steht Orgelmusik mit Erklärungen zu dem neuen Instrument auf dem Programm - gestaltet von Kantor Michael Formella.
Paul Ott hatte das Instrument im Jahr 1958 für die romanische Kirche St. Michael in Hildesheim hergestellt. Im Querschiff eingebaut, konnte sie den dortigen großen Kirchenraum allerdings nie völlig ausfüllen. Deshalb entschied sich die Hildesheimer Gemeinde für einen Orgelneubau. Die Ott-Orgel wurde abgebaut und zunächst von der Thüringer Orgelbaufirma Rösel & Hercher in Saalfeld eingelagert.
In der bedeutend kleineren Kirche St. Elisabeth in Gera konnte das Instrument nun fast im Original wieder aufgestellt werden. "Alle Teile wurden vor dem Einbau auf Abnutzungsspuren überprüft und gegebenenfalls ausgebessert. Ge-häuse und Prospektpfeifen wurden neu hergestellt.
Kleinere Umdisponierungen passten den Klang behutsam an den Geraer Kirchenraum an. So könnte man das Instrument heute als "Ott, Rösel & Hercher-Produktion" bezeichnen. "Mit dem Einbau erhält unsere Kirche ein künstlerisch und klanglich hervorragendes Instrument", sagt der Geraer Pfarrer Klaus Schreiter. Die Gemeinde könne sich auf "eine wertvolle Orgel neobarocker Prägung freuen, wie es sie in Gera und Umgebung kein zweites Mal gib".
Der Pfarrei St. Elisabeth in Gera gehören über 2.700 Katholiken an. Im November vergangenen Jahres hatte die Gemeinde ein neugebautes Gotteshaus bezogen, seither wurden Feinabstimmungen an der Orgel vorgenommen.
Zur Finanzierung des Instruments bittet die Pfarrei noch um Spenden (Bankverbindung: Kath. Pfarrei St. Elisabeth, Kto: 308 282 250; BLZ: 750 903 00, Liga Bank e.G.).

( NG/MB, 03.12.2004 )

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