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Neue Terminziele für Bauabschluss Wiesestraße

Im Rahmen eines Vororttermins informierte Geras Baudezernent Michael Sonntag gemeinsam mit GVB-Geschäftsführer Thorsten Rühle und Bauleiter Roland Rennert von der ifp-Management über den aktuellen Stand der Bauarbeiten in der Wiesestraße und gab die neuen Terminziele für die Fertigstellung der Maßnahme bekannt: „Die Sanierung der Wiesestraße unter Aufrechterhaltung des Straßenbahnverkehrs ist ein ambitioniertes und sehr komplexes Projekt, das uns in der Vergangenheit wiederholt vor unvorhersehbare Herausforderungen gestellt hat. Trotz der in den letzten Monaten unternommenen Anstrengungen aller Projektbeteiligten, den Baufortschritt zu beschleunigen, kann die ursprünglich geplante Fertigstellung im Sommer 2021 nicht mehr gewährleistet werden“, erklärt GVB-Chef Thorsten Rühle. Zugleich blickt er hoffnungsvoll auf das nun anvisierte Bauende September 2022. „Um dieses Ziel zu erreichen, haben wir uns an der einen oder anderen Stelle für teurere Bauelemente entschieden, die jedoch ein paralleles und schnelleres Arbeiten ermöglichen.”

Unter Einbezug aller am Bau Beteiligten wurde die Projektplanung in den letzten Wochen sorgfältig geprüft und an den aktuellen Bautenstand angepasst. „Demnach soll der zweigleisige Bahnbetrieb nun bis Ende September 2022 hergestellt sein. Die Verkehrsfreigabe für den Individualverkehr erfolgt dann einen Monat später, im Oktober 2022. Für die insgesamt sechs Abschnitte des rund 800 Meter langen Straßensanierungsprojektes bedeutet das eine Verlängerung der Bauzeit um je rund zehn Wochen. Bevor wir die Wiesestraße endgültig freigeben können, müssen wir im Oktober 2022 noch einmal die Fahrbahn für ein Wochenende komplett sperren, um die Stromleitungen für die Straßenbahn in einem Rutsch ziehen zu können”, blickt Roland Rennert ins Jahr 2022.

Eine der Hauptursachen für die Verzögerung der Fertigstellung sind eine Reihe zusätzlicher Arbeiten, die in der ursprünglichen Planung nicht vorgesehen waren. So mussten unterirdische Leitungen in größerem Umfang neu- und umverlegt werden, um eine adäquate Versorgung aller Anlieger für die Zukunft sicherzustellen. Hinzu kam die Notwendigkeit, Bahnkörper und Gleisanlagen aufgrund des vorgefundenen Untergrunds und der ungünstigen Position des alten Abwassersammlers zusätzlich baulich zu sichern. Auch musste die Lage und Größe der neuen Telekomschächte geändert werden, weil die Gründung einzelner Häuser niedriger war, als angenommen. Schließlich war und ist das laufende Bauprojekt auch von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen, etwa durch Lieferengpässe. Aus diesem Grund wurden nachträglich zahlreiche Maßnahmen zur Verkürzung der Bauzeit ergriffen. Dazu Torsten Rühle: „Wir alle arbeiten mit Hochdruck daran, das Vorhaben schnellstmöglich zu realisieren. So werden die Arbeiten auch in den Wintermonaten fortgesetzt, soweit die Witterung dies zulässt. Eine Baupause wird voraussichtlich nur bis zum 4. Januar eingelegt.”

Baudezernent Michael Sonntag würdigte in diesem Zusammenhang die Sorgfalt der Arbeiten durch die bauausführenden Unternehmen und die gute Kooperation zwischen den Baumaschinisten und dem Fahrpersonal des GVB: „In vielerlei Hinsicht verläuft das Bauprojekt Wiesestraße gut. So haben wir bisher keine Arbeitsunfälle und nur sehr wenige Störungen im Straßenbahnverkehr zu verzeichnen. Ich danke ausdrücklich den Bau- und Ausführungsfirmen für ihren Einsatz und hoffe auch weiterhin auf eine so breite Akzeptanz für die Maßnahme bei allen Betroffenen. Ich bin zuversichtlich, dass wir allen Widrigkeiten zum Trotz das Gemeinschaftsprojekt so zügig wie möglich umsetzen werden.“

Natürlich gehen Bauverzögerungen und der Einsatz teurerer Rohstoffe zu Lasten der Finanzen. „Aktuell belaufen sich die Gesamtkosten des Projektes auf 15,73 Millionen Euro”, bilanziert Thorsten Rühle.

Auch weiterhin stehen die Verantwortlichen für Fragen rund um die Bauarbeiten Wiesestraße zur Verfügung:

Stadtverwaltung Gera: Tiefbauamt, Amtsleiter, Tel.: ☎ 8384700, E- Mail: tiefbau@gera.de

GVB Gera mbH: ifp-Management, Roland Rennert, ☎ 7390425, E-Mail: info@ifp-management.de

„Zusätzlich haben alle Anwohner, Anlieger und Gewerbetreibende in der wöchentlichen Fragestunde die Möglichkeit, ihre Fragen und Anregungen mit der Projektsteuerung von ifp-Management und Vertretern des Auftraggebers zu besprechen. Die Fragestunde findet immer donnerstags zwischen 12.45 und 13 in der Baustelleneinrichtung Höhe Wiesestraße 50 statt”, lädt Roland Rennert ein.

( Fanny Zölsmann, 24.12.2020 )

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