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Die Weißiger haben spritzige Ideen

Seit 2017 dürfen sie sich aktives Dorf am Rande der Großstadt nennen – verliehen durch das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft – und die Weißiger nehmen diesen Titel ernst.

Maibaumsetzen, Ostereiersuche, Halloween – feiern verstehen die rund 100 Einwohner und auch, sportiv, aktiv und kommunikativ ihren Alltag zu gestalten: Wanderungen, Kaffeekränzchen, Adventsmärktchen, Weinverkostungen und Gymnasitik zählen zu den wiederkehrenden Terminen im Jahr, die das Dorf beleben.

Belebt wird Weißig auch rege durch viele Spaziergänger, Sportler und Tierfreunde. Sie legen oftmals am Dorfteich ihre Rast ein. Neben diesem runden Wasserplatz hat Weißig noch einen – dank engagierter Bürger seit 2019 wieder aktiven – Brunnen auf dem Dorfplatz oberhalb des Teiches zu bieten. Doch das Wasser soll nach Meinung der Bürger nicht einfach aus dem Brunnen wieder in den Brunnen plätschern.

Die Idee: beides zusammenzuführen und dabei mit Elementen zu verbinden.

Und da die Weißiger nicht nur aktiv, sondern auch pfiffig sind, schmiedeten sie einen Plan mit dem Namen WÖKEA – das Weißiger ökologische Kommunikations- und Entspannungsareal. Da ist von Kneippbecken, Wasserspiel, Einlauftreppe, Figurenspiel, Entenparadies und einer Hühner-Kirch-Alm die Rede. „Ja, wir Weißiger haben Ideen”, konstatiert die Ortsteilbürgermeisterin Martina Schmidt. „Es ist ein Projekt der besonderen Art. Ich danke allen aktiven Bürgern, sowie dem Feuerwehrverein und Ortsteilrat, die mit Herzblut und Engagement unser Dorf lebendig halten.”

Natürlich muss ein solches Projekt auch finanziert werden können. Im BUGA-Förderverein haben die Akteure Martina Schmidt und Herbert Zölsmann einen solventen Partner gefunden. Rund 21.000 Euro ist für das Projekt WÖKEA veranschlagt.

Der BUGA-Förderverein übernimmt dabei den Eigenanteil für die Dorfgemeinde. Über das LEADER -Maßnahmenprogramm der Europäischen Union wird das gesamte Projekt gefördert. LEADER heißt „Liaison entre actions de développement de l’économie rurale (deutsch: Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft)“ und fördert den ländlichen Raum. „Wir als BUGA-Förderverein haben 2019 unser 20jähriges Bestehen gefeiert und verstehen uns als Erben der Buga-Zeit in Gera und Ronneburg. In unserer Satzung steht die Nachhaltigkeit der Flächen der Buga 2007. Aber auch darüber hinaus wollen wir unseren Beitrag für ein grünes, nachhaltiges und Erholung spendendes Gera und Ronneburg leisten”, erklärt Thomas Friedrich, 1. Vorsitzender des BUGA-Fördervereins seinen Antrieb Weißig unter die Arme zu greifen. „Wir haben zwei Projekte über das LEADER-Programm beantragt, mit dem Ziel wenigstens eins bewilligt zu bekommen. Das Glück war auf unserer Seite und wir haben beide genehmigt bekommen. Unter dem Arbeitstitel ,Klimaerlebnispfad Ronneburg 2.0‘ investieren wir 23.000 Euro in die Neue Landschaft und für WÖKEA werden Mittel in Höhe von 21.000 Euro freigegeben. Wir stemmen den Eigenanteil von 5.250 Euro für WÖKEA”, bilanziert Friedrich.

Mit der fertigen Idee und der genehmigten Mittel braucht es nur noch ein Unternehmen, welches den Plan umsetzt. Die Adelheid Meißner GmbH hat die Ausschreibung gewonnen und hat mit den Bauarbeiten begonnen. Mitte Oktober, so das Ziel, sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.  

( Fanny Zölsmann, 11.09.2020 )

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