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„Wir setzen auf Nachhaltigkeit”

„Wir setzen auf Nachhaltigkeit und Langlebigkeit und das seit mehr als sechs Jahrzehnten”, zeigt sich Uwe Klinger, Vorstandsvorsitzender der WBG „Glück Auf” eG stolz. 2002 wechselte er zur Wohnungsbaugenossenschaft, war zuvor viele Jahre bei der Stadt im Wohnungswesen tätig. „Für mich ist eine Genossenschaft die perfekte Unternehmensform. Wir sind nur unseren Mitgliedern verpflichtet und unterliegen keiner Einflussnahme Dritter. Aufgrund meiner langjährigen Tätigkeit in der Verwaltung kannte ich Gera und seine Stadtteile, dessen Vor- und Nachteile. In all den Jahren meiner Vorstandstätigkeit war ich immer darauf bedacht, Entscheidungen, die wir treffen, auch konsequent umzusetzen. Auf einen geplanten Abriss folgt eine neue Quartiersentwicklung. Ich muss wissen, was ich mache”, konstatiert Uwe Klinger, der nicht alle Entscheidungen der Stadt gutheißt – zum Beispiel der Abriss der Breitscheidstraße ohne Konsequenz einer Quartiersneuentwicklung, bis heute.

„Aktuell haben wir einen Abriss in der Weidenstraße vollzogen. Noch dürfen es die Spatzen nicht von den Dächern zwitschern aber schon bald werden wir unser neues Bauvorhaben verkünden”, blickt Uwe Klinger in die nahe Zukunft.

Gebaut wird aber schon heute, nicht in der Weidenstraße aber dafür an einer anderen Stelle in Lusan. In der Karl-Wetzel-Straße 70-80. „Bereits im letzten Jahr haben wir in drei von sechs Eingängen Wohnungszusammenlegungen vorgenommen und aus den ursprünglichen 3-Raum-Wohnungen drei 5-Raum-Wohnungen geschaffen. Gleiches werden wir dieses Jahr auch in den drei restlichen Eingängen vollziehen. Hier werden fünf 5-Raum-Wonhungen entstehen. Damit kommen wir der Nachfrage nach großen Wohnungen nach”, erklärt der Vorstandsvorsitzende. Nicht nur quantitative Verbesserungen verzeichnet die WBG. Qualitativ wurden 2019 128 Wohnungen saniert und für die Neuvermietung schick gemacht. „Es ist unser Anspruch, Wohnungen nach einem Auszug wieder herzurichten und den Ansprüchen des neuen Wohnens gerecht zu werden. Durchschnittlich investieren wir dafür rund 13.000 Euro in eine Wohnung. In diesem Jahr sind 150 Renovierungen anvisiert. In 2019 haben wir in die Instandhaltung 3,4 Millionen Euro investiert und 5,2 Millionen Euro Investitionen getätigt”, bilanziert Klinger die Aufwertung des Bestandes, die stets im Fluss bleibt. Geht eins zu Ende, steht das nächste in der Pipeline. „Wir können Ende dieses Jahres unser Innenstadtquartier fertigstellen, dann haben wir die zwei Objekte in der Reichsstraße und ein Haus im Anna-Schneider-Weg komplett aufgewertet. Während der Bauphase im Anna-Schneider-Weg haben wir uns dazu entschieden auch hier drei größere Wohnungen anzubieten. Die einst 30 Wohnungen haben wir auf 27 reduziert und drei davon zu 5-Raum-Wohnungen umgebaut. Während sich hier die Bautätigkeit langsam dem Ende neigt, schauen wir bereits auf unsere Immobilien Am Sommerband. An den Hausnummern 26-28 werden ebenfalls Balkons angebracht, wie 2019 an der Hausnummer 24. Des Weiteren wird die Fassade aufgewertet. Für dieses denkmalgeschützte Haus haben wir uns den Experten Thomas Laubert zu Rate gezogen, der die Sanierung planen wird.”

Nicht nur das Haus selbst erfährt eine Aufwertung. Auch das Wohnumfeld – dank dem Abriss der Fernwärmetrasse – wird mit Pkw-Stellplätzen, Spielmöglichkeiten und Erholungsflächen bereichert.

Für 2020 steht noch die Fassadenerneuerung der Berliner Straße 154-156 im WBG-Bauplan, um im kommenden Jahr die Hauseingänge mit einer Rampe zu versehen. Das komplette Haus ist barrierefrei, nur die Eingänge sind mit großen Treppen für Kinderwagen, Rollstühle und Rollatoren schwer zu meistern. „Aufgrund der guten Wirtschaftlichkeit können wir die Genossenschaftsanteile unserer Mitglieder für 2019 mit 2,7 Prozent verzinsen”, so Klinger abschließend.   

( Fanny Zoelsmann, 03.07.2020 )

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