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Im Sport und in Gesellschaft verwurzelt

Ein tolles Ambiente bot sich den Gästen im Volkshaus Zwötzen. Gekommen waren sie, um das 125-jährige Vereinsjubiläum des Arbeiter-Radfahrerklubs Gera, der sich am 20. Juli 1990 unter dem Namen Radfahrerklub „Solidarität“ 1895 Gera e.V. (RFK) neu gegründet, zu feiern. „Gera war damals eine aufstrebende Industriestadt und viele der Arbeiter träumten davon, ihre Freizeit, besonders an den Wochenenden, gemeinsam zu verbringen. Man wollte etwas unternehmen, sich gegenseitig helfen und unterstützen und beim Radfahren die Natur genießen. So gründete sich am 15. März 1895 der Arbeiter-Radfahrerklub Gera“, erinnerte Eckhard Melzer, 1. Vorsitzende des RFK, in seiner Festansprache daran, wie es vor 125 Jahren begann.

Es folgte eine wechselhafte Geschichte mit vielen Höhen und Tiefen, dem Verbot 1933 und der Reorganisation im 20. Juli 1990 mit der Wahl von Horst Schild und Joachim Große zu den beiden Vorsitzenden.

Im Glückwunschschreiben des Stadtsportbundes Gera heißt es unter anderem: „Mit dem Radfahrerklub Solidarität 1895 Gera e.V. werden die Traditionen des Geraer Radwanderns und der Solidarität im Geraer Vereinssport wie auch in der Region bewahrt, gepflegt und mit Leben erfüllt. Ihr Sportverein ist für unsere Stadt gewinnbringend und für den gesellschaftlichen Zusammenhalt von unschätzbarem Wert. Er ist erfolgreich im Sport und in der Gesellschaft verwurzelt.“

Der RFK ist auch ein Gewinn für das Land Thüringen, ist er doch der einzige so aktive Radwanderverein, der sich bundesweit aber auch über die Grenzen hinaus im Ausland einen Namen gemacht hat, so Knut Wesser, Vizepräsident des Thüringer Radsport-Verbandes.

Der RFK zählt derzeit über 100 Mitglieder, die Spaß an der Bewegung haben und ihre Lebensfreude und Leistungsfähigkeit erhalten wollen. Wöchentliche Radtouren und die Teilnahme an Veranstaltungen bundesweit und im Ausland – viele Erlebnisse und Geschichten gibt es zu erzählen. Einen Einblick davon zeigten die Videosequenzen, zusammengestellt von Thomas Triemner, die von Vereinsmitgliedern konzipierte Ausstellung im Volkshaus und die Festschrift zum 125-jährigen Gründungsjubiläum.

Mitglieder der Abteilung Radball/Kunstradfahren der OTG 1902 Gera gaben der Festveranstaltung einen würdigen sportlichen Rahmen. Für das Festmenü hatte die Fleischerei Raabe gesorgt und im Anschluss daran waren alle zum Tanz aufgefordert.

Wir erlebten einen glücklichen Eckhard Melzer, der 2012 den Staffelstab von Horst Schild als 1. Vorsitzender übernahm. Ihn danach gefragt was er sich für die Zukunft wünscht, musste er nicht lange überlegen. Da sei die Beibehaltung des Niveaus des Vereinslebens und das sich die Mitglieder auch weiterhin so aktiv in den Verein einbringen, dass Hoffen auf die weitere Verbesserung der Infrastruktur für das Radwandern, einschließlich des Radwegebaus wie auch eine größere Anerkennung für das Radwandern im Bereich des Breitensports, insbesondere auch für Ältere und eine verstärkte Würdigung für das Engagement der Ehrenamtlichen. 

( Reinhard Schulze, 27.03.2020 )

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