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„Wir wollen etwas zurück geben“

Aus der ehemaligen Bezirksdruckerei VOLKSWACHT in der Geraer Fucik-Straße machte sich mit der Wende ein Unternehmen auf den Weg in das Gewerbegebiet Keplerstraße, da 1993 durch den Kauf einer Produktionsstätte für Akzidenzdrucksachen (Gelegenheitsdrucksachen) eine Betriebsverlagerung notwendig wurde. Nur fünf Jahre später konnte der Umsatz verdreifacht werden, sodass sich ein Druckerei-Neubau für größere Kapazitäten als unumstößlich erwies. Dieser fand sich im Gewerbegebiet Tinz unweit der Autobahn 4 wieder, der 2003 übergeben wurde. In diesen Tagen begeht die Druckhaus Gera GmbH ihr 25. Gründungsjubiläum.

Seit seiner Gründung hat sich das Unternehmen, das von den Geschäftsführern Uwe Kaiser, selbst von Anfang an dabei, und Uwe Hartmann geleitet wird, stetig entwickelt. Um Zukunftsfähigkeit und Marktpositionen zu sichern, wurden seit Gründung in die hochmoderne und leistungsfähige Druckerei 24 Millionen Euro für Gebäude und Technik investiert. In diesen Tagen werden noch einmal zwei Millionen Euro für eine neue Schneideanlage für Falztechnik und nochmals eine neue Druckmaschine aufgewandt. Um auch überregionalen Auftraggebern gerecht zu werden, existiert seit Anbeginn auch eine Niederlassung der Druckhaus Gera GmbH in der Landeshauptstadt Erfurt.

Über 50 Mitarbeiter hat der „Vorbildliche Ausbildungsbetrieb“ derzeit, davon sind zehn Prozent stets junge Leute als Auszubildende dabei. „Auch das ist ein Schritt in Richtung Zukunft des Unternehmens“, weiß Hauptgeschäftsführer Kaiser, der das Druckereigewerbe von der Picke auf 1971 selbst erlernt hat. Dem 64-Jährigen macht also keiner so schnell was vor. Derzeit ist er der Einzige, der aus den Gründerjahren noch dabei ist. Mittlerweile kümmern sich sechs Gesellschafter um das Unternehmen in Tinz, halten die Anteile und tragen die Verantwortung. „Geraer Modell“ nennen es die Geschäftsführer.

„Willkommen im Team“ steht über allem, was Kundenservice betrifft. Nach außen werden Kunden in den Produktionsprozess einbezogen, nach innen ist Teamarbeit das Zauberwort. Gearbeitet wird in der Jacob-A.-Morand-Straße 16 im Gewerbegebiet Tinz in einer der modernsten Druckereien Ostdeutschlands, in drei Schichten, mit jährlich über 1.800 Tonnen Papier, 600 Kunden und rund 6.000 Aufträgen.

Vom Programmheft für Fußballspiele, für den Internationalen Geraer BAMBINI-Cup oder das Oldie-Turnier, über Plakate, Eintrittskarten, Flyer, Zeitschriften, Kalender und Broschüren bis zu hochwertigen Bildbänden reicht die Produktpalette. Im gesellschaftlichen Leben und im sozialen Bereich engagiert sich das Unternehmen gleichfalls stark, unterstützt den Goldenen Spatz, Theater, Museen und viele Sportvereine in Thüringen. Oder auch mit steuerfreien 50 Euro pro Monat und Kind beteiligt sich das Druckhaus an Kita-Gebühren junger Familien und räumt diesen flexible Arbeitszeiten ein. Auch in die Gesundheit der Mitarbeiter wird mittels eines Partnerschaftsvertrages in die Gesunderhaltung der Kollegen investiert.

Für dieses Engagement wurde das Unternehmen schon mit diversen Ehrungen (u.a. Großer Preis des Mittelstandes) bedacht, wie auch der Hauptgeschäftsführer in diesem Jahr mit der Ehrennadel des Thüringer Fußball-Verbandes. „Wir leben von der Region“, ist Uwe Kaiser stolz auf das Erreichte in 25 Jahren. „Da gehört es sich einfach, etwas zurückzugeben“. 

( Manfred Malinka, 31.10.2018 )

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