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Gegen das Vergessen

Bereits zum neunten Mal werden in Gera am Mittwoch, 14. März, Stolpersteine verlegt. Die Idee, durch im Pflaster eingelassene Steine mit Namen und Lebensdaten an ehemalige jüdische Mitbürger zu erinnern, stammt von dem Künstler Gunter Demnig aus Köln. Ab 9 Uhr wird am Johannisplatz 1+3 an Familie Theodor und Rosa Falkenstein, mit den beiden Kindern Herbert und Anneliese und dem Großvater Julius Falkenstein erinnert. Theodor Falkenstein war Textilkaufmann und hatte ein über Jahrzehnte stadtbildprägendes Geschäft am Johannisplatz. Gegen 9.30 Uhr werden zwei Stolpersteine vor der Zschochernstraße 41 dem kinderlosen Ehepaar David und Deborah Spiegel gewidmet. Fünf weitere Stolpersteine werden eine halbe Stunde später vor der Arndtstraße 3 der Familie seines Bruders gelegt: Jakob und Sara Spiegel mit ihren Kindern Bertha, Norbert und Siegmund. Alle genannten NS-Opfer sind jüdischer Herkunft und haben ihre Heimatstadt oder Wirkungsstätte Gera verloren.
Eigens für die Stolpersteinverlegung reisen Susan Maier und Daniel Sieg aus New York an. Susan Maier ist die Tochter von Bertha Spiegel. Dr. Viola Hahn bedankt sich bei allen, die sich für die Stolpersteine in Gera engagieren. An erster Stelle steht hierbei Matthias Weibrecht. Der Geraer Zahnarzt gehört von Beginn zur Gruppe derer, die sich für die Mini-Denkmale stark machen. Er lädt zur Stolpersteinverlegung ein und bittet um Spenden: „Stolpersteine sind durch Spenden finanziert. Einer kostet einmalig 120 Euro. Aktuell fehlen noch 360 Euro am Gesamtbetrag. Wenn Sie sich angesprochen fühlen, unterstützen Sie bitte dieses Anliegen“, so Weibrecht.
Spendenkonto:
Interkultureller Verein Gera e.V.
IBAN: DE928305 0000 0014 327368
Stichwort: Stolpersteine 2018

( NG, 10.03.2018 )

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