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Rutheneum feiert 410. Gründungsjubiläum

Das Goethegymnasium/Rutheneum seit 1608 in Gera wird am 12. März 410 Jahre alt. Die Stadt Gera und das Gymnasium würdigen dieses Ereignis mit zahlreichen Veranstaltungen. „Das Rutheneum zählt zu den traditionsreichsten humanistischen Gymnasien in Deutschland. Gegenwärtig bauen wir – für jedermann sichtbar – am Campus Rutheneum. Damit verwirklichen wir den ersten erfolgreichen Einwohnerantrag in Thüringen. Das zeigt: Was die Menschen in unserer Stadt bewegt, nehme ich sehr ernst und setze es um. Mein Dank gilt insbesondere dem Förderverein des Gymnasiums, dem Lehrerkollegium und den Schülern sowie allen Unterstützern, die den Campus buchstäblich ‚Flügel verliehen‘ haben“, betont Oberbürgermeisterin Dr. Viola Hahn. Sie betont im gleichen Atemzug, dass es ihr Ziel ist, an allen Geraer Schulen zeitgemäße Lern- und Lehrbedingungen zu schaffen.
Am 12. März präsentieren Chöre des Rutheneums zwischen 12 und 18 Uhr im Schulhaus am Johannisplatz öffentliche Kostproben ihres Könnens, darunter Ausschnitte aus dem Programm, das der Konzertchor gerade in Italien aufgeführt hat. Das Modell des neuen Campus kann den ganzen Tag über im Atrium der Schule besichtigt werden. Die offizielle Eröffnung des 410. Gründungsjubiläums findet um 14 Uhr statt. 14.30 Uhr startet eine Baustellenführung durch den neuen Campus für das Lehrerkollegium, 16.30 Uhr für interessierte Bürgerinnen und Bürger; Treffpunkt ist jeweils am ehemaligen reußischen Regierungsgebäude, das gegenwärtig saniert wird.  Von 15 Uhr bis 16.30 Uhr probt der Mädchenchor im Raum 16. Ab 16 Uhr können die Gäste im Atrium Musik erleben. Ebenfalls 15 Uhr wird im Stadtmuseum die Studioausstellung „Zwischen Badertor und Campus - Ansichten rund ums Gymnasium Rutheneum aus 410 Jahren“ eröffnet. Die Ausstellung ist vom 14. März bis 21. Mai für die Besucher zu sehen.
An seinem 410. Geburtstag steht das Gymnasium Rutheneum vor tiefgreifenden baulichen Veränderungen. Grund genug für das Stadtmuseum, mit einer Ausstellung einen Blick auf die Baugeschichte des Gymnasiums und seines Umfeldes zu werfen: Historische Gemälde, Zeichnungen, Pläne und Fotos zeigen die bewegte Geschichte des Johannisplatzes vom 17. Jahrhundert bis hin zu den aktuellen Bauvorhaben.
Wer Gerscher ist und am Rutheneum sein Abi absolvierte, der ist noch heute stolz auf seine Schule, die tief verwurzelt ist in der Historie der Stadt. Hier, mitten in der Stadt, entsteht neben dem historischen Gebäude derzeit ein moderner geschichtsträchtiger Campus für das Rutheneum. Baumaschinen und Handwerker bestimmen täglich im reußischen Regierungsgebäude nebenan, bald Teil des neuen Campus, das Geschehen. Und noch weiter südlich ist die Baugrube für die Turnhalle Stadtzentrum zu besichtigen. Mit Phantasie kann man die modernen Freianlagen und einen Neubau erahnen. Zwischen Burg- und Reichsstraße wird ein dreizügiges modernes Gymnasium errichtet. Dazu gehören das Gebäude des historischen Goethegymnasiums am Johannisplatz 6, das in die Jahre gekommene, 1720-1722 errichtete, ehemalige reußische Regierungsgebäude (Burgstraße 2, 4) ergänzt durch einen Neubau und Außenanlagen. Und die im Bau befindliche Turnhalle Stadtzentrum. Wenn der Komplex fertig ist, soll der bisher am Nicolaiberg untergebrachte Schulteil an diesen Standort verlagert werden. „Dem Campus Flügel verleihen, diesem Motto hat sich der Förderverein des Rutheneums verschrieben. Gemeinsam haben wir den Campus vorangebracht. Mit dem erfolgreichen Einwohnerantrag haben Bürgerinnen und Bürger die Weichen für den Campus gestellt. Alle Versuche von bestimmten Personen, den Campus gegen andere Schulen auszuspielen, sind zum Scheitern verurteilt. Der Campus ist auf gutem Wege. Ich danke allen Beteiligten und Helfern sowie den Förderern beim Land dafür“, freut sich Oberbürgermeisterin Dr. Viola Hahn. „Zum 410. Jubiläum des Rutheneums schreitet der Bau- und Sanierungsprozess  sichtbar voran. Ich gratuliere Schülern und Lehrern zu diesem Höhepunkt in diesem Jahr, wünsche viele schulische Erfolge und gutes Gelingen für Bauarbeiter und Planer bei der Arbeit am Campus.“
Das Vorhaben wird in vier Teilprojekten mit einem Gesamtvolumen von zirka 19 Millionen Euro aufgegliedert. Dazu gehören Sicherung des Reußischen Regierungsgebäudes (3,108 Millionen Euro), Sanierung des Reußischen Regierungsgebäudes (3.978 Millionen Euro), Neubau des Schulgebäudes (9.385 Millionen Euro) und Freianlagen (2.634 Millionen Euro).

( gw, 10.03.2018 )

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