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„Die Schatzkiste öffnet sich”

Das, was ich lebe und liebe, möchte ich an jedem Tag auch in meinen Alltag und in meine Arbeit einfließen lassen”, so die Worte einer lebensbejahenden Frau.

Sylvia Hartmann wird zum Beginn des nächsten Kita-Jahres die pädagogische Leitung der Kita „Schatzkiste” in Trägerschaft der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde G26 übernehmen. 

Sylvia Hartmann ist 34 Jahre alt, Mutter von drei Kindern und gelernte Erzieherin – im zweiten Anlauf. Sie selbst nennt sich Quereinsteigerin, wobei es auch als Such- und Findphase bezeichnet werden könnte. Sylvia Hartmann absolvierte in erster Linie eine Ausbildung zur Hotelfachfrau. Bereits während der Lehre realisierte sie, dass es nicht ihr Ding ist. Nach erfolgreichem Abschluss erhielt sie die Möglichkeit, als Kindermädchen bei einer Familie mit vier Kindern in der Nähe von Jena anzufangen. „Es war ein Vollzeitjob und ich liebte die Arbeit mit den Kindern. Vom Aufstehen bis zum ins Bett gehen war ich an ihrer Seite”, erzählt sie aus ihrer gut eineinhalbjährigen Erfahrung als Nanny. Die Weichen waren gestellt – 2005 begann sie die Ausbildung zur Erzieherin. Ihr Berufspraktikum absolvierte die gebürtige Geraerin in einer Kita in Hermsdorf, dort blieb sie bis heute.

Nun schlägt die junge Frau ein neues Kapitel auf. Ein großes, verantwortungsvolles, spannendes und vor allem vielseitiges. Sylvia Hartmann wird die Leiterin der neuen Kindertageseinrichtung „Schatzkiste” hier in Gera. 

Mit 42 Plätzen, davon zwölf für die Ein- bis Zweijährigen, wird die Schatzkiste eine der kleinsten Einrichtungen in Gera.

In einem teiloffenen Konzept in zwei Stammgruppen will Sylvia Hartmann mit ihrem zukünftigen Team den Kindern Sicherheit und Geborgenheit schenken. Dabei arbeiten sie selbstverständlich inklusiv. „Alle Kinder haben besondere Bedürfnisse, und eigentlich ist jedes Kind ein besonderes”, betont die passionierte Erzieherin und verweist zugleich aber darauf, dass es wichtig ist, dass die Kinder gemeinsam harmonieren und jedes besondere Kind auch das Recht hat, wahrgenommen und bedarfsorientiert gefördert zu werden.

Die Kindereinrichtung trägt nicht ohne Grund den Namen „Schatzkiste” – Das religionspädagogische Profil orientiert sich am christlichen Menschenbild. Hier sollen Kinder nach dem christlichen Glauben begleitet werden. „Ich freue mich sehr, dass wir die christliche Bildungslandschaft in Gera mit diesem Angebot bereichern”, zeigt sich Sylvia Hartmann stolz. Selbst ist sie aktives Mitglied der neuapostolischen Kirche. Für den Aufbau eines christlichen Bildungsweges legte sie in Gera schon Grundsteine. Gemeinsam mit ihrem Mann kämpfte sie für die Christliche Gemeinschaftsschule, die in den letzten drei Jahren in den Räumlichkeiten der G26 weilte, bis sie nun endlich auf ihren eigenen Standort in der Franz-Mehring-Straße, gegenüber vom Bahnhof, ziehen konnte. Beide Hartmanns waren lange im Vorstand tätig, mittlerweile „nur noch“ ihr Mann. „Zeitlich war es nicht mehr machbar, dass wir beide den Vorstand aktiv unterstützen”, erklärt sie kurz. 

Mit der Kita „Schatzkiste”, die ab kommenden August ihren Betrieb aufnehmen wird, schließt sich eine Bildungsachse von der Gagarinstraße 26 zur Franz-Mehring-Straße 2. Bereits 17 Anmeldungen liegen für das erste Kita-Jahr vor. Anfang des Jahres wird es noch einmal einen Informationsnachmittag geben. Wer bis dahin ein persönliches Gespräch mit Sylvia Hartmann führen möchte, der kann sich über das Gemeindebüro der G26 bei Renate Schwerdtfeger melden, telefonisch unter ( 5513909 oder per E-Mail an g26kita@t-online.de .  

Außerdem stehen auf der Homepage der G26 (www.g-26.de) unter Kita die pädagogische Konzeption und das Anmeldeformular zur Verfügung.

( Fanny Zölsmann, 02.12.2017 )

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