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Sie kehrt auf ihren alten Chefsessel zurück

Nach fünf Jahren kehrt sie auf ihren alten Chefsessel zurück. Birgit Becker ist wieder Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit Altenburg-Gera.

Seit 1990 ist sie in der Agentur für Arbeit beruflich zu Hause. Zahlreiche Leitungspositionen hatte sie inne, bevor sie 2002 an der innerbetrieblichen Personalentwicklungsmaßnahme teilnahm, für ein gutes Jahr nach Wittenberg ging, um dann 2004 hier in Gera die Geschäftsführung zu übernehmen. Bis 2012 blieb die Geraerin auch in der Geraer Agentur, bevor sie im Mai 2012 nach Jena wechselte. „Ich fühle mich überall wohl, wenn die Aufgabe passt”, sagt Birgit Becker. Fünf Jahre verantwortete sie die Geschicke der Arbeitsagentur Jena. „In dieser Zeit gab es viel Bewegung am Arbeitsmarkt in ganz Ostthüringen. Die Arbeitslosigkeit ging kontinuierlich zurück”, heißt es aus der Personalie. Sie selbst sagt, dass jede Veränderung Herausforderungen bringe. „Für mich war diese Zeit auch gut, ich habe Neues kennengelernt, neue Kontakte geknüpft und vor allem, das mit Sicherheit auch Wichtigste, ich habe einen neuen Blick, eine neue Perspektive auf die Dinge, erfahren.”

Zweieinhalb Jahre stehen vor ihr, bevor sie sich wohl für immer aus dem aktiven Berufsleben verabschieden wird. In dieser Zeit möchte sie sich vor allem der größten Herausforderungen stellen: Die Deckung des Fachkräftebedarfes im Hinblick auf die künftige demographische Entwicklung, sowie die Integration der geflüchteten Menschen. „Hier gilt es, übergreifend mit allen Partnern am Arbeitsmarkt alle Ressourcen zu nutzen”, spricht sie aus Erfahrung und wird mit Sicherheit ihre in Jena gewonnenen Erkenntnisse in die hier auf sie wartende Arbeit gewinnbringend einbringen können.

Und obwohl sie in der gesamten Zeit des Pendelns, immer ihre Fußabdrücke in Gera und Umgebung hinterließ – ist es wie bei jedem – verlor sie den beruflichen Blick zur Region. „Ich bin wirklich beeindruckt, was sich in den letzten Jahren im Agenturbezirk Altenburg-Gera getan hat. Zudem die zahlreichen Ansiedlungen in Gera. Die Region hat sich stark entwickelt, wir müssen nun unsere vorhandenen Kräfte, Kontakte und Netzwerke intensivieren, damit wir noch weiter wachsen und wirtschaftlich stärker werden”, ist sie sich mit Blick auf Jena sicher, dass Gera und Umgebung sein Potential noch nicht gänzlich nutzt.

Im Agenturbezirk Altenburg-Gera sind aktuell 14.300 Menschen ohne Arbeit.    

( Fanny Zölsmann, 20.05.2017 )

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