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Geheimtipp Niemöllerstraße

Noch an die frühen 90er Jahre erinnerte bis vor wenigen Monaten der Bau in der Niemöllerstraße, Ecke Straße des Bergmanns. Bis zur Fusion mit der Wohnungsbaugenossenschaft „Glück Auf” gehörte dieser Block in den Bestand der Geraer Baugenossenschaft. 1974 wurden diese Wohnungen für sowjetische Streitkräfte gebaut. Nach der Wende zogen vermehrt deutsche Familien in den Block. 2013 entschloss sich die „Glück Auf” den Block grundhaft zu sanieren. „Zuletzt verzeichneten wir hier einen Leerstand von 50 Prozent”, beziffert Uwe Klinger, Vorstandsvorsitzender der „Glück Auf” die Situation von vor fünf Jahren. Für vier Jahre sollte der Bau leer gezogen werden, das hieß den noch dort lebenden Familien den Umzug in andere Wohnungen zu organisieren. „Einige von ihnen sind mit der Option ausgezogen, danach wieder zurückkehren zu können. Sie haben sozusagen für vier Jahre eine Übergangswohnung, andere wiederrum haben die Möglichkeit beim Schopfe gepackt und haben sich ein neues Domizil gesucht”, erklärt Uwe Klinger. Im Juni ist die Fertigstellung geplant, im Juli der Umzug, ab August Mietbeginn.

33 Familien, Paare oder Singles ziehen dann in helle, großzügig geschnittene, zum großen Teil barrierefreie Wohnungen, die einen komplett neuen Grundriss aufweisen, über Aufzug, Laubengänge, windgeschützte Balkons und über eine gemütlich zum Entspannen und Klönen einladende Grünfläche verfügen. „Aus ehemals 45 3- und 4-Raum-Wohnungen haben wir 33 1- bis 5-Raum-Wohnungen geschaffen. Das Haus besitzt heute zwölf verschiedene Wohnungsaufteilungen und wird damit der Suche nach Individualität gerecht”, freut sich Uwe Klinger, dass auch hier wieder ein Konzept entwickelt werden konnte, welches den ehemals verrufenen „Stino-Block” wieder in ein attraktives und begehrtes Wohnumfeld verwandelt. Dass diese Rechnung aufgegangen ist, beweisen natürlich die Zahlen. „Wir haben nur noch sechs freie Wohnungen. Die 5-Raum-Wohnungen gingen weg, wie warme Semmeln”, so der Vorstandsvorsitzende.

Rund 3,8 Millionen Euro investiert die Wohnungsbaugenossenschaft „Glück Auf” in dieses Bauvorhaben und lässt damit ein weiteres Juwel in der Stadt entstehen. 

( Fanny Zölsmann, 22.04.2017 )

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