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Wir sind nicht alltäglich!

– DIE WOCHENZEITUNG

Freitag, 15. Januar 2021

29. Jahrgang / Nr. 1

Nächste Ausgabe

am 29. Januar

Von Fanny Zölsmann

Wenngleich sie mit ihren knapp

eineinhalb Jahren noch recht grün

hinter den Ohren sind, werden sie

schon ein großes Abenteuer erle-

ben. Im Februar ziehen drei Löwen-

jungen – ein Kater mit seinen zwei

Miezen – in ihr neues Gehege im

Waldzoo Gera.

2020 mussten sich die Geraer so-

wohl vom König der Tiere „Amos”

als auch von der Königin „Kibali”

verabschieden. Beide waren schwer-

krank und wurden von ihrem Leid

erlöst.

Neues Gera

berichtete Ende

2020: „Anfang Dezember wurde die

17-Jährige Löwin Kibali aufgrund

eines Krebsleidens eingeschläfert.

Kibali war 2011 gemeinsammit dem

bereits im April verstorbenen Amos

nach Gera gekommen.”

Nun sollen drei junge Rabauken

für neues Gebrüll im Gehege sor-

gen – Damit kehrt das Gersche

Wappentier in den Martinsgrund

und das Brüllen in den Stadtwald

zurück. „Der traurige Anlass bot

uns die Möglichkeit eine neue Nut-

zungsoption des Geheges zu prüfen

und umzusetzen mit dem Ziel, den

Bedürfnissen der Tiere in Zukunft

noch besser gerecht zu werden. Wir

haben festgestellt, dass die Geraer

an ihrem Löwen hängen. Diesem

Wunsch wollen wir auch künftig

gerecht werden. Dank eines Tier-

tausches mit dem Magdeburger Zoo

wird es uns nun möglich sein, drei

jungen Tieren, die als Rudel zu uns

kommen, ein neues Zuhause zu ge-

ben”, freut sich Umweltamtsleiter

Konrad Nickschick auf den bevor-

stehenden Zuwachs.

Doch bevor die anmutigen Raub-

katzen ihr neues Zuhause beziehen

können, bedarf es noch einiger

Umbauarbeiten. „Um den Anforde-

rungen an eine artgerechte Haltung

vollumfänglich

nachzukommen,

sind langfristig gesehen jedoch wei-

tere Modernisierungen des 1978

errichteten Geheges erforderlich.

Dazu gehört unter anderem die Ver-

größerung der Innenboxen. Künftig

wäre es ebenfalls denkbar, das Ge-

hege an die modernen Sehgewohn-

heiten der Besucher anzupassen.

Doch dafür braucht es eine solide

und ausreichende Finanzgrundlage.

Wenn alles nach Plan läuft, kann die

neue Löwenanlage in drei bis fünf

Jahren fertiggestellt sein”, bringt es

Nickschick auf den Punkt. Aktuell

misst der Außenbereich der Anlage

700 Quadratmeter – ausreichend für

drei Tiere unter Zoobedingungen.

„Im rückwärtigen Innenbereich

brauchen die Tiere jeweils 20 Qua-

dratmeter Platz. Um es den Samt-

pfoten auch imWinter so angenehm

wie möglich zu machen, haben wir

in drei Wärmeplatten investiert”, er-

klärt Tierinspektor SteffenHorn und

fügt hinzu: „Diese kurzfristigen Um-

bau- und Sanierungsarbeiten wer-

den bereits in den nächsten Wochen

erfolgen, so dass sich die Tiere bei uns

wohlfühlen und in Ruhe ankommen

können.” Rund 5.000 Euro werden

in die Verschönerungsarbeiten in-

vestiert, dazu gehört auch frischer

Sand und ein neuer Kratzbaum.

Über kurz oder lang – es ist leider

absehbar – wird auch die Chinaleo-

pardin im Nachbargehege altersbe-

dingt entschlafen. „Wir müssen uns

darauf gefasst machen, in absehbarer

Zukunft einen weiteren Verlust in

Kauf nehmen zu müssen”, bedau-

ert Konrad Nickschick. Wenn dies

eintritt, dann werden wir dieses an-

grenzende Gehege mit dem jetzigen

der Löwen zusammenlegen. Unser

Waldzoo ist Anziehungspunkt nicht

nur für Geraer, sondern auch für

überregionale Gäste. Deshalb tun

wir alles dafür, seine Attraktivität

weiter zu erhöhen und dabei die

Aufgaben eines Zoos nicht außer

Acht zu lassen. Denn verstehen wir

ihn, als das, was er ist, leisten wir un-

seren Beitrag zum Artenschutz, Ar-

terhalt, zur Umweltbildung und For-

schung”, so der Umweltamtsleiter.

Die Stadt hofft auf die Unterstüt-

zung ihrer Bürger und Gäste. Eine

Form wäre, die Übernahme einer

Patenschaft für einen der Löwen,

eine andere einen eigenen persön-

lichen Beitrag zu spenden, um die

Modernisierung des Raubtierareals

finanziell zu unterstützen. OB Julian

Vonarb geht mit gutem Beispeil vo-

ran: Er übernimmt gemeinsam mit

seiner Familie die Patenschaft für

den zukünftigen König.

Spendenkonto

Tierpark Gera

Sparkasse Gera-Greiz

DE 9083 0500 0000 0000 0019

BIC: HELADEF 1 GER

Verwendungszweck: 78.75457.2

Auf Wunsch wird eine Spendenbe-

scheinigung ausgestellt: waldzoo@

gera.de.

Drei Halbstarke

ziehen in den Tierpark

Löwengehege ab Februar wieder bevölkert –

Waldzoo Gera hält amWappentier der Stadt fest

Waren Sie amWochenende, so wie ich, an der Kalten Eiche? Imposant, stark und nahezu unverwundbar trohnt sie auf breiter Flur. Sie verkörpert

Vertrautheit in heimatlicher, dörflicher Umgebung und wird zum romantisch-idyllischen Sehnsuchtsbild.

Foto: Zölsmann

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Wir wünschen Ihnen allen ein glück-

liches Jahr 2021.

Möge das, was kommt, gut werden.

Wir Menschen sollen

bei Schwierigkeiten nicht den Kopf

in den Sand stecken,

sondern daran wachsen.

Wir sollen mitfühlend sein und

unvoreingenommen die Zukunft

willkommen heißen.

Wir sollen unsere Hand

hilfsbereit ausstrecken,

dabei aber nicht

das Gleichgewicht verlieren.

Wir, das Team von

Neues Gera

,

erwarten zwölf interessante und span-

nende Monate. Monate mit Ereignis-

sen, die jeden treffen und betreffen. Es

war und bleibt unser Bestreben, über

aktuelle Themen zu berichten, histo-

rische Ereignisse in die Gegenwart zu

holen, die emotionalen Saiten anzu-

schwingen und dabei Meinungsvielfalt

zuzulassen. Aus der ungehinderten

Konkurrenz der Meinungen kann sich

die sachbezogene Vernunft durchset-

zen. Wir freuen uns auf Ihre Mitteilun-

gen in Form von Leserbriefen und ap-

pellieren an die Akteure unserer Stadt,

Ihre Gedanken auch weiterhin bei

uns zu äußern; seien sie wohlwollend

oder widerborstig, ermutigend oder

ernüchternd, lakonisch oder launig,

kauzig oder kritisch.

Das Team von

Neues Gera

dankt

allen treuen Kunden, geneigten Lesern

und kritischen Begleitern. Es sind vor

allem unsere Anzeigenkunden, die un-

serer Zeitung das Fundament geben.

Unser Dank gilt auch allen Autoren

und Helfern, vom Karikaturist bis zum

Verteiler am Briefkasten vor Ort.

Die aktuelle Situation rund um das

Corona-Ereignis zwingt uns erneut,

unseren wöchentlichen Rhythmus auf

14-täglich anzupassen.

Bleiben Sie uns gewogen und vor al-

lem: Machen Sie mit!

Ihr

Neues Gera

Team