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Freitag, 11. Dezember 2020

28. Jahrgang / Nr. 35

Nächste Ausgabe

am 11. Dezember

V7467

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Seit 20 Jahren verwandelt sich das Grundstück von Detlef Gierschmann in ein wahres Lichtermeer. Weihnachtskugeln, Weihnachtsmann, Ren-

tiere und weitere Elemente gehören zum Ensemble und laden den Vorbeifahrenden oder Spaziergänger zum Staunen ein. Einmal am Tag kon-

trolliert er seine vier Schaltzentralen, damit sein Weihnachtshaus stets hell erstrahlt. Lesen Sie mehr dazu auf Seite 4. Fotos: Werner

Ein Meer aus Lichtern

Von Fanny Zölsmann

Der Haushalt 2021 bleibt beschlos-

sene Sache, wenngleich es zu einer

Androhung einer Beanstandung

von Seiten des Landesverwaltungs-

amtes Weimar (LVA) kam. Das LVA

hat der Stadt am 19. November mit-

geteilt, dass der Haushalt 2021 zwar

fristgerecht, aber nicht vollständig

beschlossen eingegangen sei und

daher noch keine Eingangsbestäti-

gung erteilt werden könnte.

Kurz erklärt: Am 5. November be-

schloss der Stadtrat überraschend

den Haushaltsentwurf bereits in

der ersten Lesung. Diesem Entwurf

fehlten zwei Wirtschaftspläne, zum

einen jener der Gera Kultur GmbH,

zum anderen der des Zweckver-

bandes Wasser/Abwasser Mittle-

res Elstertal. Beide Unternehmen

hatten die auch für sie geltenden

Fristen nicht eingehalten und die

Wirtschaftspläne erst bis zum 13.

November und damit zwar nach

der Beschlussfassung (am 5. No-

vember), aber noch vor der Entsen-

dung zum Landesverwaltungsamt

(16. November) nachgereicht. Auch

wenn den Mitgliedern des Stadtra-

tes dieser Umstand bekannt war,

wurden die beiden Wirtschafts-

pläne formal nicht vom Stadtrat

beschlossen. Genau das hat das

Landesverwaltungsamt

kritisiert,

zugleich aber angeboten, einen

Beschluss für die beiden Wirt-

schaftspläne nachzuholen, um nicht

beanstanden zu müssen. Nichtsdes-

totrotz wurde es erneut hitzig in der

jüngsten Debatte des Stadtrates am

3. Dezember. Dabei ging es dann

allerdings inhaltlich nicht um die

beiden offenbar völlig unstrittigen

Wirtschaftspläne.

Die Kritiker der frühzeitigen

Beschlussfassung des Haushaltes

2021 nutzten vielmehr die Gunst

der Stunde, um erneut Kritik an

Geras Finanzchef zu üben. Andre-

as Schubert (DIE LINKE) forderte

den OB Julian Vonarb auf, diszip-

linarisch gegen Kurt Dannenberg

vorzugehen, Monika Hoffmann

(SPD) empfahl dem OB gleich, am

besten selbst als Rathausspitze die

Verantwortung für die Finanzen

zu übernehmen und Grünen-Chef

Nils Fröhlich meinte, dass „Ihnen

(Kurt Dannenberg) und uns Ihre

Beinfreiheit alles andere als gut tue.”

Allem Reklamieren zum Trotz

bleibt es dabei: Der Haushalt 2021

ist frühzeitig fertig, beschlossen und

genehmigungsfrei.

Letzteres dürfte auch der Grund

dafür sein, warum mindestens ge-

nausoviele Stadtratsmitglieder dem

Finanzchef zur Seite sprangen. So

ärgerte sich Christian Klein (CDU)

darüber, dass der Stadtrat wieder-

holt als politische Bühne benutzt

wurde und hielt Andreas Schubert

(DIE LINKE) Falschaussagen vor.

Dr. Ulrich Porst (Bürgerschaft) er-

kannte die Arbeit der Finanzverwal-

tung unter der Verantwortung von

Kurt Dannenberg an, genau wie Dr.

Harald Frank (AfD), der daran er-

innerte, dass der Haushalt mit dem

Beschluss der beiden Wirtschafts-

pläne planmäßig ab 1. Januar in

Kraft treten könne. Für Gera - mit

Ausnahme des diesjährigen Haus-

haltes - ja durchaus eher ungewöhn-

lich. Sicherlich auch ein Grund, wa-

rum die beiden Wirtschaftspläne

am Ende der Debatte vom Stadtrat

ohne inhaltliche Diskussion ein-

stimmig beschlossen wurden.

Die Aussicht, dass Gera bereits ab

dem 1. Januar 2021 mit einem ge-

würdigten Haushalt von Seiten des

Landesverwaltungsamtes rechnen

und damit handlungsfähig ins neue

Jahr starten kann, ist somit weiter-

hin gegeben.. Dadurch steht Gera

viel besser da, als die Jahre zuvor.

Klingt vielversprechend!

Haushalt 2021 bleibt

beschlossene Sache

Beanstandung vom Landesverwaltungsamt

ist formeller Akt – Stadtrat beschließt erneut

Service.GEneRAtionen vorübergehend zu

Gera (NG).

Der Service.GEneRAtionen hat erst einmal seine Türen

für den Besucherverkehr geschlossen und ist aktuell nur noch telefo-

nisch zu erreichen. Grund dafür sind zum einen die hohen Infektions-

zahlen und die damit einhergehenden Kontaktbeschränkungen. Zum

anderen unterstützen die Mitarbeiterinnen mit weiteren Kollegen in

der Anlaufstelle erneut das Gesundheitsamt. Telefonisch und auch per

Email ist das Team des Service.GEneRAtionen aber weiter für alle Bür-

ger und deren Anliegen erreichbar:

8383060; Montag bis Freitag in

der Zeit von 8 bis 13 Uhr ode rper Email:

Service.generationen@gera.de

Gera (NG).

Ein wichtiges Etap-

penziel für das Stadtentwicklungs-

projekt Geras „Neue Mitte“ ist er-

reicht: In seiner letzten öffentlichen

Sitzung hat sich der Stadtrat zu dem

IBA-Projekt bekannt und damit den

Weg für die nächsten Schritte mit

wenn auch knapper Mehrheit frei

gemacht. Im Ergebnis stimmten 19

Stadtratsmitglieder für Ja, 17 für

Nein und drei enthielten sich der

Stimme. „In Geras Innenstadt soll

endlich wieder Stadt stattfinden.

Mit diesem Ja für Geras ‚Neue Mitte‘

sind wir ein ganzes Stück in der kon-

kreten Realisierung des Projektes

vorangekommen“,

kommentierte

OB Julian Vonarb das Ergebnis.

ImRahmen der Abstimmung wur-

de zum einen die Fokussierung auf

die Freiraumgestaltung bis 2023 be-

schlossen, festgelegt im neuen Qua-

litätsvertrag. Darüber hinaus stimm-

ten die Stadträte der Kooperation

mit der GWB Elstertal als zukünftig

wichtigem Projektpartner und der

nochmaligen Behandlung mög-

licher Änderungen der ursprünglich

ausgelegten Bebauungspläne aus

dem Jahr 2019 unter Einbindung

des neuen Baudezernenten Michael

Sonntag zu. Ziel sei es, die Bebau-

ungspläne für das 2,5 Hektar große

Areal imHerzen Geras zwischen der

Altstadt und der Einkaufsmall „Gera

Arcaden“ im März 2021 zur endgül-

tigen Beschlussfassung vorzulegen.

„Mit Geras ‚Neuer Mitte‘ verbin-

den die Mehrheit der Gerschen die

Hoffnung auf ein vielfältiges, attrak-

tives sowie lebendiges Stadtleben,

auf ein neues Lebensgefühl ‚Stadt‘.”

In seinem Redebeitrag betonte der

OB außerdem, dass es bei allen an-

stehenden Projekten zur Gestaltung

der Innenstadt nicht um ein „Entwe-

der-Oder“, sondern immer um ein

„Sowohl-als-auch“ gehe: „Mit der

Sorge und dem damit verbundenen

‚Tietz-Quartier‘ und unserem KuK

stehen uns weitere große Aufgaben

bevor.

Ja zu Geras „Neuer Mitte”

Stadtrat gibt grünes Licht für nächsten Schritte

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