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Freitag, 9. Oktober 2020

28. Jahrgang / Nr. 28

Nächste Ausgabe

am 16. Oktober

Die Vorbereitungen bei Fräulein Clara, der Bäckerei Oeser, dem Unverpackt Laden und dem Planetarium laufen bereits und alle vier Organi-

satoren des Tür-Öffner-Tages in Gera freuen sich am 17. Oktober auf viele neugierige Gäste. Lesen Sie mehr auf Seite 2. Fotos: Werner

Die Maus öffnet in Gera Türen

Gera (NG).

Gera hat einen neuen

Baudezernenten. Zu seinem offizi-

ellen Dienstbeginn wurde Michael

Sonntag (parteiunabhängig) von

OB Julian Vonarb im Ämtergebäu-

de in der Amthorstraße empfangen.

Mit dabei war auch Norbert Glei-

nig, der den Geschäftsbetrieb des

Dezernates für Bau und Umwelt

nach dem Weggang von Claudia

Baumgartner Anfang des Jahres

kommissarisch übernommen hat-

te. „Ich freue mich auf diese neue

Aufgabe. Gemeinsam mit meinem

Team kann ich in dem Verantwor-

tungsbereich Stadtplanung, Bauen

und Umwelt viel bewegen“, so Mi-

chael Sonntag. Oberbürgermeister

Vonarb wünschte Herrn Sonntag

viel Erfolg: „Auf gute Zusammen-

arbeit! Auch für mich ist dies ein

spannender Moment, denn die Be-

setzung der Leitung des Bau- und

Umweltdezernates ist elementar,

um für die Stadt Gera die notwendi-

gen Impulse zu setzen. Es gibt eine

Vielzahl von bedeutsamenThemen,

die zwingend in Angriff genommen

werden müssen“, betonte Vonarb.

Der Stadtrat hatte Michael Sonn-

tag am 9. Juli mehrheitlich zum

Beigeordneten für Bau und Umwelt

gewählt. Bereits Anfang Septem-

ber wurde er vereidigt. Dieser erste

Schritt war notwendig, um in der

Folge über interne Angelegenheiten

noch vor offiziellem Dienstantritt

sprechen zu können. Für die näch-

sten sechs Jahre wird der studierte

Diplomingenieur für Stadt- und

Regionalplanung rund 300 Mitar-

beiterinnen und Mitarbeiter leiten

und die Themen Verkehr, Umwelt,

Hochbau & Liegenschaften, Tief-

bau, Stadtgrün, Bauvorhaben &

Stadtentwicklung verantworten.

Dienstbeginn für Geras

neuen Baudezerneten

Michael Sonntag ist seit 1. Oktober im Amt

Gera (NG).

30 Jahre Marktwirt-

schaft in Thüringen – für die IHK

Ostthüringen Anlass zurückzubli-

cken: Gehörte doch die Ostthürin-

ger Handels- und Gewerbekammer

zu den ersten Kammern in den

neuen Bundesländern, die 1990 ei-

nen Neuanfang als Industrie- und

Handelskammer (IHK) wagten. Bei

der Neugründung 1990 waren es

2.100 Mitgliedsunternehmen, heu-

te zählt die IHK rund 34.000. „Die

wichtigsten Themen der Unterneh-

mer von damals sind immer noch

brandaktuell – auch wenn heute an-

dere Herausforderungen dahinter

stehen“, sagt IHK-Hauptgeschäfts-

führer Peter Höhne.

Um den Strukturwandel zu mei-

stern, setzten die Unternehmer

Schwerpunkte in der IHK-Arbeit.

Weit vorn steht der Einsatz für ein

attraktives

wirtschaftspolitisches

Umfeld, damit die Ostthüringer

Unternehmen im Wettbewerb bun-

desweit und international gerüstet

sind. Infrastruktur, Berufsbildung,

bedarfsgerechte Dienstleistungen

sowie Bürokratieabbau stehen für

30 Jahre IHK-Arbeit in Ostthürin-

gen“, so Höhne.

Schon aus dem Jahr 1990 stammt

ein umfangreiches Konzept zur

Entwicklung der Verkehrsinfra-

struktur. Schwerpunkte waren der

Ausbau der Autobahnen A4 und A9

mit dem Hermsdorfer Kreuz und

die Bahnanbindung Ostthüringens.

Zu den aktuellen Forderungen ge-

hören eine stabile digitale Infra-

struktur sowie verlässliche und be-

zahlbare Versorgung mit Strom und

Wasser bis hin zu Rohstoffen.

Auch wenn sich die Prioritäten

verändert haben, Berufsausbildung

und Weiterbildungsangebote sind

weiterhin bedeutend für die Fach-

kräftesicherung der Ostthüringer

Wirtschaft. Fehlten in den 90ern

Lehrstellen aufgrund schwacher

Wirtschaftskraft, sind es heute die

Schulabgänger, die für die duale

Ausbildung in der Heimat gewor-

ben werden müssen. Insgesamt

wurden seit 1990 bereits 220.000

Lehrverträge geschlossen. Die IHK

unterstützt die Berufsorientierung

mit ihrer Elterninitiative „Macht

eure Kinder stark“ und mit dem

IHK-Schülercollege. In eigenen Bil-

dungszentren bietet die IHK neben

Studiengängen für Industriemeister

und Fachwirte auch maßgeschnei-

derte Lehrgänge für Firmen an.

Die IHK agiert auf vielen weite-

ren Gebieten als Dienstleister der

Wirtschaft. Zu den Beratungsan-

geboten gehören Existenzgrün-

dungs-, Fördermittel- und Innova-

tionsberatung sowie Unterstützung

von Außenhandelskontakten. Wett-

bewerbs- und Firmenrecht, Um-

welt und Energie sowie öffentliches

Auftragswesen sind ebenfalls wich-

tige Schwerpunkte der IHK-Arbeit,

die die Ostthüringer Unternehmer

schätzen.

Ostthüringer Wirtschaft hat sich

seit Wiedervereinigung hervorra-

gend entwickelt. „Die Unternehmer

waren und sind es, die in den ver-

gangenen drei Jahrzehnten Ostthü-

ringen mit Mut, Engagement und

Können zu einem starken Wirt-

schaftsstandort entwickelt haben“,

betont IHK-Chef Peter Höhne.

So hat sich die anfangs noch

große Produktivitätslücke gegen-

über westdeutschen Unternehmen

sukzessive geschlossen. Inzwischen

entspricht das Bruttoinlandspro-

dukt je Erwerbstätigen im Kam-

merbezirk rund 80 Prozent des

Bundesdurchschnittes, auch wenn

sich der Aufholprozess in den letz-

ten Jahren nicht zuletzt wegen der

eher kleinteiligen Struktur der hie-

sigen Wirtschaft verlangsamt hat.

Im europaweiten Maßstab ist Ost-

thüringen damit mit vielen fran-

zösischen und britischen Regionen

vergleichbar.

Forschung und Entwicklung

spielen bei den Ostthüringer Un-

ternehmen eine immer wichtigere

Rolle. Hierfür wenden die Betriebe

im Kammerbezirk inzwischen im

Schnitt 1,6 Prozent der Bruttowert-

schöpfung auf. Damit rangiert Ost-

thüringen im regionalen Vergleich

bundesweit im oberen Bereich.

Neben dem industriellen Sektor

kann Ostthüringen vor allem im

Dienstleistungssektor Erfolge ver-

zeichnen. Dieser Bereich weist die

größte Wirtschaftsleistung und die

höchste Erwerbstätigenzahl auf.

Zahlreiche innovative Dienstleister

sowie Bau, Handel, Verkehr und

Gastgewerbe stellen damit wichtige

Pfeiler der regionalen Wirtschaft

dar. „Die Auswirkungen der Coro-

na-Pandemie, der demografische

Wandel, die Suche nach Fachkräf-

ten oder der Strukturwandel in der

Automobilindustrie gehören zu

den neuen Herausforderungen, die

die Ostthüringer Wirtschaft mei-

stern muss. Als IHK werden wir

dabei auch in Zukunft den Unter-

nehmern ein verlässlicher Partner

sein“, verspricht der IHK-Chef.

30 Jahre IHK

Schwerpunkte der Industrie- und

Handelskammer damals wie heute brandaktuell

Ab uss- und

Kanalservice

Kanal- und Rohrreinigung,

Inspektion,

Sanierung und Rohrortung

Kaimberger Straße 13c

07551 Gera

Tel. (0365) 5 51 91 81

Fax (0365) 5 51 91 83

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