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Neues

Gera

Seite 6

Sonnabend, 15. April 2017

Von Erika Baumann

Eigentlich ist es wie immer. Günter

Bronisch, Leiter des Kurses „Figür-

liches Schnitzen“ an den Geraer

Volkshochschule, begrüßt seine

Schützlinge in der Werkstatt. Und

los geht’s mit der Arbeit am eige-

nen Holzobjekt. Diesmal aber ist es

anders. Schulleiter Matthias Schenk

hat sich mit Blumen und einem gu-

ten Tropfen eingefunden. Sein Dan-

keschön und das aller Teilnehmer

gilt Günter Bronisch, der mit fast 87

Jahren ältester Kursleiter der Volks-

hochschule ist und nun aus gesund-

heitlichen Gründen seinen letzten

„Arbeitstag“ hat. Mit dem Kurs

verliert die Bildungseinrichtung

zugleich auch dieses einzigartige

Angebot in der Region. „Einmal

muss mal Schluss ein“, bedauert es

der Hobbyschnitzer. 28 Jahre lang

leitete er ununterbrochen die Früh-

jahrs- und Herbstkurse, die immer

voll belegt waren. Aber seine Augen

machen nicht mehr so recht mit. Da

könne es passieren, dass nicht jeder

Schnitt mehr so sitzt, wie es der

hohe Anspruch an seine künstleri-

sche Tätigkeit verlange, begründet

der sonst noch recht vitale Mann

seinen Schritt. Immerhin spielt er

noch begeistert Tischtennis.

Günter Bronisch war ehemals

Berufsschullehrer für Deutsch und

Geschichte, zehn Jahre auch Di-

rektor der Karl-Marx-Oberschule

in Bieblach, Lehrer an der Berufs-

schule für Handel und Direktor

der Geraer Außenstelle des Jenaer

Herder-Institutes war und dozier-

te nach der Wende freiberu ich

im hessisch-thüringischen Kauf-

mannsverband. Er begann als

junger Mann in seiner Freizeit zu-

nächst mit der Malerei und genoss

auch eine Ausbildung beim Geraer

Maler Hans Rudolph. „Das war die

Grundlage, mich dann dem dreidi-

mensionalen gürlichen Schnitzen

zu widmen“, sagt er.

Seine Frau Jutta sei es gewesen,

die ihn auf den Geschmack brachte.

Für die Jungs sollte er mal zu Weih-

nachten Rehe schnitzen. Die sahen

aber eher wie Kühe aus, denkt Gün-

ter Bronisch schmunzelnd zurück.

Seitdem aber hat ihn das Schnitzen

nicht losgelassen, das er sich au-

todidaktisch beibrachte. Bei einer

Ausstellung heimste er mit seinen

Figuren den 1. Preis ein, der ihm

den Besuch eines Lehrgangs bei der

damaligen Nummer 1 der Schnitz-

kunst namens Albani im Erzgebirge

ermöglichte.

Künstlerisch vervollkommnete er

sich in den vielen Jahren so, dass

man bei ihm sogar für Au rags-

arbeiten anklop e. Es entstanden

u.a. die Heilige Barbara oder Adolf

Hennecke, beide in einer Grö-

ße von rund einem halben Meter.

Menschen habe er am liebsten in

Holz geformt. Die seien für ihn im-

mer wieder eine große Herausfor-

derung gewesen.

Stolz zeigt er Friedrich II., Krip-

pen guren, einen Bergmann, ei-

nen Krug mit Bildern und etliche

afrikanische Figuren. Lindenholz

ist sein bevorzugtes Material. Weil

es fest, aber nicht zu hart ist und

schön langfaserig. Fast immer ent-

steht ein Entwurf vor der eigent-

lichen Schnitzarbeit. Das Hand-

werkliche, aber auch die Intuition

und viel Geduld seien wichtig und

Voraussetzung dafür, will man dem

gürlichen Schnitzen frönen, un-

terstreicht Günter Bronisch.

Er hat uns viel beigebracht, von

der Pike auf, wertschätzt Siegfried

Schumann, seit zehn Jahren dabei.

Ihn beeindrucke besonders die Fer-

tigkeit und das Wissen von Günter

Bronisch. Seinen Bergmann wird er

zu Hause fertig schnitzen. Irmgard

Maßmann und Doris Peisker, mit

Widder und Wildschwein beschäf-

tigt, sprechen wohl für alle, wenn

sie traurig bekennen. Günter wird

uns fehlen und uns die Arbeit in der

Gruppe, die viel Spaß gemacht hat.

Letzter „Arbeitstag“ für Günter Bronisch

Sein einzigartiger Kurs „Figürliches Schnitzen“ an der Volkshochschule endet nach 28 Jahren

Günter Bronisch in seiner letzten Kursstunde mit einem Teil seiner Teilnehmer, die ihm Dank und Aner-

kennung für seine Leistungen zollten.

Foto: Baumann

Gera (NG).

Die erste von der Gera-

Information organisierte Reformati-

onstour 2017 startet am Sonnabend,

15. April, 14 Uhr. Der spannungs-

reiche Rundgang beginnt direkt an

der Johanniskirche. Die Führung

wird von einem zerti zierten Gäs-

teführer begleitet. Die Teilnehmer

folgen den Spuren der spannenden

Reformationsgeschichte quer durch

die Innenstadt und teilweise ent-

lang des Lutherweges. Neben dem

geschichtsträchtigen Johannisplatz,

wo einst die alte Johanniskirche und

das Denkmal von Heinrich Posthu-

mus Reuß j.L. standen, besucht der

Führer mit seinen Gästen auch die

Kirche St. Salvator, Geras besonde-

res Kleinod.

Unter der Herrscha des Landes-

herren Heinrich Posthumus Reuß

wurden in Gera umfassende und

richtungsweisende Reformen auf

den Weg gebracht, die der Stadt in

den nächsten zwei Jahrhunderten

Aufschwung und Wachstum si-

cherten. Doch Geras Fürstenhaus

war nicht immer so fortschritt-

lich. Der katholische Landesherr

„Heinrich der Ältere“ widerstand

zu Beginn des 16. Jh. beharrlich

den Reformationsversuchen sei-

nes protestantischen Lehnsherren,

des Kurfürsten von Sachsen. 1533

musste er schließlich nach erbitter-

ten Auseinandersetzungen erstmals

Kirchenvisitationen zulassen. Es war

kein Geringerer als der kurfürstliche

Berater Georg Spalatin der damals

die Pfarrer überprü e und über ihr

Schicksal entschied. Voranmeldung

in der Gera-Information.

Auf Luthers Pfaden

Reformationstour am 15. April, 14 Uhr

Gera (NG).

Am Ostermontag

spielen die Lachgeschä ler Carsten

Heyn, Markus Tanger und Enrico

Wirth das politisch-satirische Pro-

gramm „Keine Zeit für Burnout“,

am Sonnabend und Sonntag gastiert

Hanno Loyda mit einer Hommage

an den Humoristen Heinz Erhardt

auf der Bühne im Steinweg. Vorstel-

lungsbeginn immer 20 Uhr, Oster-

montag bereits 16 Uhr.

Die Zeit rennt und alle rennen

mit. Von wegen Einigkeit und Recht

auf Freizeit! Es ist Zwölf vor Fünf

sich dem Burnout zu stellen. Wenn

man doch dafür Zeit hätte. Statt-

dessen optimiert man sein Leben,

um auf Garantie schneller in Stress

zu geraden. Entschleunigung oder

Beschleunigung. Jagd oder Yoga?

Carsten Heyn, Markus Tanger und

Enrico Wirth sind mit ihrem Pro-

gramm am Ostermontag, 17. April

voll am Puls der Zeit. Ein Kabarett-

stück von Markus Tanger mit Text-

beiträgen von Enrico Wirth und

Philipp Schaller. Regie führte Wolf-

gang Gerber. Heinz Erhardt hat über

Jahrzehnte mit seinen Wortspiele-

reien und Reimen ein Millionenpu-

blikum begeistert und sich in den

Herzen unzähliger Comedy-Fans

unsterblich gemacht. Auch heute,

nach vielen Jahren, zählt er noch

zu den bekanntesten und nachhal-

tigsten Comedians. Getreu seinem

Markenzeichen „Noch’n Gedicht“

werden Erhardts beliebtesten Ge-

reimt- und Ungereimtheiten von

Hanno Loyda am 15. und 16. April,

20 Uhr, auf die Lachgeschä -Bühne

gebracht. Karten: 83506742.

Ostern ins Lachgeschä

Kabarett: Heinz-Erhardt-Abend und Burn-Out

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