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Neues

Gera

Seite 10

Sonnabend, 15. April 2017

Trauer- und Danksagungen

Ruhe in Frieden!

Rolf Oschatz

geb. 28.10.1949 gest. 30.03.2017

In stiller Trauer

Deine Mutter Christa Nowak

im Namen aller Hinterbliebenen

Gera, im April 2017

Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Wir wollen nicht trauern, dass wir dich verloren,

sondern dankbar sein, dass wir dich hatten.

In Liebe, Dankbarkeit und Schmerz

nehmen wir Abschied von

Frau

Edith Schäfer

geb. Meinhardt

geb. 24.06.1938 verst. 03.03.2017

In Liebe

Tochter Christine mit Peter

Sohn Bernd mit Birgit

Tochter Ute mit Micha

Sohn Frank mit Sindy

Bruder Rolf mit Uschi

Enkel Stefan, Franziska, Pascal und Celin

im Namen aller Angehörigen, Verwandten und Bekannten

Die Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung

findet am 29. 04. 2017 um 12.00 Uhr

auf dem Südfriedhof Gera statt.

Gera, im April 2017

Noch ein paar Jahre wollt´ ich leben,

wollt´ noch ein bisschen bei euch sein,

denn es ist schön gewesen,

doch es hat nicht sollen sein.

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von

meiner lieben Mutti, Schwiegermutti, unserer Oma,

Schwester, Schwägerin ,Tante und Lebensgefährtin

Frau

Alice Zirnstein

geb. Tenk

geb. 07.03.1935 gest. 06.04.2017

In stiller Trauer

Hans Zirnstein und Ehefrau Martina

ihre Enkel Ronny und André

ihre Geschwister Maria, Gretel und

Wilma mit Familien

Eberhard Ott

im Namen aller Angehörigen

Gera, im April 2017

Die Urnenbeisetzung findet am Freitag, dem 28. April

2017, um 10.00 Uhr auf dem Ostfriedhof Gera statt.

Danksagung

Deine Liebe lebt ewig in unseren Herzen weiter.

In Liebe und Dankbarkeit nahmen wir Abschied

von meinem geliebten Mann, treusorgendem Vater,

Schwiegervater und Opa

Werner Nagler

geb.: 23.09.1937 verst.: 10.03.2017

Allen, die uns in den schweren Stunden durch

stille Anteilnahme, Geldzuwendungen und persönliche Teilnahme

zur Seite standen danken wir herzlich.

Besonderer Dank gilt dem Team Praxis Dipl.-Med. Wünsche,

den Ärzten, Schwestern, Pfleger der SRH Wald-Klinikum Gera,

dem Team Station 2 des Franz-Lenzner-Heim‘s, Familie Teicher,

sowie dem Bestattungsinstitut Häberer

für die würdevolle Begleitung in den schweren Stunden.

Deine Frau Irmgard

Deine Tochter Sylvana mit Schwiegersohn Frank

Dein Enkel Marc mit Julia

Danksagung

Als die Kraft zu Ende ging, war es eine Erlösung.

Christa Lemberg

geb. Wichmann

* 3. Oktober 1934

9. März 2017

In liebevoller Erinnerung

Reinhard Lemberg

im Namen aller Angehörigen

Ministerpräsident Bodo Ramelow

hat sich am Rande der Bundesrats-

sitzung mit dem Bundesverkehrs-

minister auf eine Elektri zierung

der Mitte-Deutschland-Verbindung

bis nach Gera geeinigt. Die Vor-

nanzierung der Planungskosten

hatte die Landesregierung schon

eher zugesagt. Damit werden in

Gera in absehbarer Zeit endlich

wieder Fernzüge halten. „Dass

nach so vielen Jahren des gemein-

samen Engagements von Politik,

Wirtscha und vielen Einwohnern

nun endlich die Anbindung von

Gera an das Fernbahnnetz in greif-

bare Nähe gerückt ist, ist die beste

Nachricht seit vielen vielen Jahren

für alle Bahnfahrer in ganz Ostthü-

ringen. Damit sind die jahrelangen

Aktivitäten auch des Geraer Bünd-

nisses für Schienenfernverkehr end-

lich von Erfolg gekrönt“, freut sich

Dieter Hausold, direkt gewählter

Geraer Landtagsabgeordneter der

LINKEN und Sprecher des Geraer

Bahnbündnisses. „Mit diesem Ver-

handlungserfolg von Bodo Ramelow

wird einmal mehr deutlich: Die Ent-

wicklung von Gera ist und bleibt im

Fokus des Ministerpräsidenten und

die Landesregierung nutzt alle Mög-

lichkeiten, diese zu unterstützen. Die

infrastrukturelle

Benachteiligung

von Ostthüringen, die die Landesre-

gierungen der letzten Jahrzehnte zu

verantworten haben, wird Schritt für

Schritt abgebaut“, so Hausold, der

auch Vorsitzender im Stadtrat ist.

Selbst die große Koalition aus Uni-

on und SPD im Deutschen Bundes-

tag hat es 2016 nicht gescha , die

Elektri zierung der MDV im neuen

Bundesverkehrswegeplan als vor-

dringlichen Bedarf zu verankern,

sondern lediglich einen weiteren

Prüfau rag ausgelöst. „Sicherlich

werden wir uns im Geraer Bündnis

für Schienenfernverkehr, auch im

Austausch mit den weiteren Bünd-

nissen entlang der MDV zu den

jüngsten Entwicklungen in die Dis-

kussion begeben, wie die schnellst-

mögliche Umsetzung unterstützt

werden kann“, so Dieter Hausold

abschließend.

DIE LINKE zum Bahnfernverkehr für Gera

Endlich in Sicht

(Zu „Ein Strom-Schlag für Gera”

von OB Dr. Hahn, Geraer Wo-

chenmagazin)

Die Einstellung von OB Dr. Viola

Hahn im Artikel „Ein Strom-Schlag

für Gera” fand ich sehr interessant.

Die dargelegten Argumente wie sie

sich um die Natur, die Landscha

und die Sorgen der Menschen der

Stadt einsetzt, lassen mich auf-

horchen! „Zählen diese Belange

nicht?”, fragt sie. Diese Frage möch-

te ich an die OB zurückstellen. Inte-

ressiert sie sich auch für die Bürger

im Norden Geras. Ich denke nein!

Sie hat keine Missbilligung gegen

die Betreibung der Gi mülldepo-

nie, der Sportschießanlage in der

Tongrube und die sechs Windräder,

die beantragt wurden, ausgespro-

chen. Die viel zu geringen Abstände

der WKA zu den umliegenden Ort-

scha en und die Lärmbelästigung

über das Zulässige hinaus, sind für

die Gesundheit der Anwohner be-

sorgniserregend.

Aber auch die Zerstörung der Na-

tur, das Schreddern der Greifvögel

und der Fledermäuse können wir

so nicht hinnehmen. Die hier auf-

gezeigten Argumente ermöglichen

unseren Kindern und Enkeln kein

sorgenfreies Leben. Abschließend

frage ich die OB: Zählen diese Be-

lange nicht?

Wir brauchen diese Windräder

nicht, so wie Gera die Stromtrasse

nicht braucht.

Heidemarie Rößler

Die (gekürzten) Leserbriefe ge-

ben den Standpunkt des Absen-

ders und nicht die Meinung der

Redaktion wieder.

Leserbrief an unsere Redaktion

Zählen diese Belange nicht?

Bundesfamilienministerin Manu-

ela Schwesig plant für Eltern mit

Kindern und für die P ege von An-

gehörigen eine Familienzeit einzu-

führen. „Es ist Zeit, der Arbeit von

Familien Anerkennung entgegen zu

bringen. Das erreichen wir, wenn

wir Familien dort entlasten, wo sie

es tatsächlich brauchen“, kommen-

tiert die Ostthüringer SPD-Bun-

destagskandidatin Elisabeth Kaiser

den Vorstoß Schwesigs. „Kinderer-

ziehung und P ege kranker Ange-

höriger sind gesellscha liche Leis-

tungen, die viel mehr wertgeschätzt

werden müssen. Manuela Schwesig

macht mit der neuen Familienar-

beitszeit den Weg frei für eine bes-

sere Vereinbarkeit von Familie und

Beruf. Vor allem das P egezeitmo-

dell ist eine Neuerung, die endlich

auch Menschen, die ihre Angehö-

rigen zu Hause p egen, erreicht

und die Anerkennung gibt, die sie

verdient haben. Diese Familien

können Arbeitszeit reduzieren und

erhalten zum Ausgleich eine nan-

zielle Unterstützung. Auch die Be-

rufstätigkeit von Frauen wird damit

gestärkt. Denn noch immer leis-

ten Frauen derzeit 80 Prozent der

Arbeit für Kinder und die P ege

Angehöriger. Es geht hier deshalb

auch um einen Kulturwandel“, sagt

Kaiser. „Die Familienarbeitszeit ist

ein Angebot an Eltern, die für ihre

Kinder da sein wollen, aber gleich-

zeitig in ihrem Beruf weiterarbeiten

möchten“, erklärt Kaiser.

Die SPD-Pläne sehen vor, dass

beide Eltern jüngerer Kinder ihre

Arbeitszeit zwei Jahre lang auf 26

bis 36 Stunden verkürzen können.

Im Gegenzug erhalten die Eltern

ein Familiengeld von zusammen

300 Euro pro Monat. Wer Angehö-

rige p egt, soll bis zu drei Monate

von der Arbeit freigestellt werden

und in dieser Zeit ein Lohnersatz

gezahlt bekommen, der sich an der

Höhe des Elterngeldes orientiert.

Danach gibt es die Möglichkeit, bis

zu zwei Jahre eine Familienarbeits-

zeit zu nutzen.

Elisabeth Kaiser (SPD) zur Familienarbeitszeit

Entlastung notwendig

Es gab einmal eine Zeit, da

herrschte in Deutschland nicht

nur der Kaiser, sondern noch die

Auffassung, dass jeder über den

Ertrag seiner Arbeit auch selbst

verfügen sollte. Die Obrigkeit war

bescheiden, die Staatsquote betrug

weniger als 14 Prozent. Deshalb

konnten die Einkommensteuern

im einstelligen Prozentbereich

verharren. Mit dem Goldstandard

im Rücken blieb die Kaufkraft über

Jahrzehnte erhalten.

Heute sind solche Grundhaltun-

gen längst passé. Die Staatsquote

stieg auf 44,6 Prozent im Jahr 2015

an. Der „Apparat“ verschlingt die

Erträge seiner Kinder!

Doch nicht nur bei Politikern,

sondern auch in Verwaltung und

Justiz herrscht die Auffassung,

das Eigentum der Firmeninha-

ber und Bürger gehöre eigentlich

dem Staat. Politiker erheben den

Anspruch, über Verbleib und

Verwendung der Arbeitserträge

von Amtswegen entscheiden zu

können. Wer versucht, sich die-

sem System der „Steuerwüste“

zu entziehen, steht im Sturm der

politischen Entrüstung. Mit dem

Schlachtruf „Gerechtigkeit“ wird

aufgerüstet.

Wenn es um „Steueroasen“ geht,

fordern die (fast) lebenslang vom

Steuerzahler ausgehaltenen Martin

Schulz, Claudia Roth, Karin Gö-

ring-Eckhardt und andere drasti-

sche Maßnahmen. Der Grund ist

verständlich: Die Finanzquelle für

das eigene, nicht unbeträchtliche

Einkommen muss unbedingt er-

halten werden!

Martin Schulz ist ein besonders

„teures“ Exemplar. Er sorgte

als ehemaliger „Vorsteher“ des

EU-Parlaments dafür, dass ein Stab

von fast 40 Mitarbeitern für die

„Bewältigung“ allein seiner Person

beschäftigt und teuer bezahlt wur-

de und noch wird.

Versuchen diejenigen, die „mit ih-

rer harten Arbeit“ (O-Ton Schulz)

die Werte schaffen und das Geld

verdienen, ihren legitimen Anteil

zu sichern, erschallt der Vorwurf

der „Steuertricks“ und der „Steu-

erhinterziehung“. Politiker ha-

ben die einzigartige Position, die

Geldquelle „Steuerzahler“ legal

anzuzapfen.

Der schlichte Satz von Baron

Rothschild ist zeitlos:

„Die Unkenntnis der Steuerge-

setze befreit nicht von der Pflicht,

Steuern zu zahlen. Die Kenntnis

derselben hingegen häufig genug

schon.“

Es ist nicht gerecht, den Bürgern

im Durchschnitt mehr als 60 Pro-

zent ihres Einkommens direkt und

indirekt wegzusteuern. Es ist aber

auch nicht klug, Unternehmen

durch eine Unzahl an Regularien,

Vorschriften und Bestimmungen

an ihrer eigentlichen Aufgabe zu

hindern.

Wohlstand entsteht nicht durch

die Ausweitung eines „Steuerstaa-

tes“, sondern durch die Beschrän-

kung der Verwaltung auf die Rah-

menbedingungen. Die politische

Einmischung in die Marktwirt-

schaft verhindert überwiegend den

Wohlstand für alle. Politik sollte

vielmehr dafür sorgen, dass Frei-

heit, Eigentum und Wettbewerb

bestmöglich geschützt werden.

Dann können jeder Bürger und die

Wirtschaft die ihnen gebührende

Verantwortung wahrnehmen.

Wo sich Firmen dank weniger und

klarer Regeln darauf konzentrieren

können, gute Produkte für alle zu

produzieren, wirkt sich dies posi-

tiv auf die Preise aus. Wegen der

geringen Steuern bleibt dem Bür-

ger mehr Geld in der Tasche, der

Konsum steigt und viele sind in

der Lage, für ihre Altersvorsorge

eigenverantwortlich zu agieren.

Das ist Wohlstand für alle!

Nach Ludwig Erhard beruht jede

Leistung des Staates auf einem

Verzicht der Bürger. Dies gilt auch

für Transferleistungen! Es ist an

der Zeit, auch aus Gründen der

Gerechtigkeit, diese Steuermittel

zu überprüfen und zu begrenzen,

weil sie ganz überwiegend für die

in Deutschland lebenden Bürgern

einzusetzen sind.

Meine Botschaft ist:

Politiker! Schränkt Euch ein und

begrenzt den Verwaltungsauf-

wand!

Zahlt selbst, wie alle anderen, Ren-

tenbeiträge!

Mischt euch weniger in den Markt

ein!

Kümmert euch zuerst um die in

Deutschland lebenden Bürger!

Nehmt uns weniger vom „hart

erarbeiteten Geld“ ab! Senkt die

Steuern!

Schwer, ich weiß das. Sie müssten

nämlich an dem Ast sägen, auf

dem sie, momentan satt und gut

bezahlt, sitzen. Ohne Handeln im

Sinne der Bürger ist das Vertrauen

dahin.

Solche Botschaften habe ich bisher

noch in keinem Wahlprogramm

der etablierten und neuen Parteien

finden können. Na ja, bis zu den

nächsten Wahlen ist noch etwas

Zeit. Vielleicht greift die eine (oder

andere) Partei diesen Ball auf. Es

wäre gut für uns alle. Und für diese

Partei.

Dr.-Ing. Ulrich Porst

So sehe ich das

Auf der Suche nach dem richtigen Programm